Burger-King-Lizenznehmer Yi-Ko Umstrittener Lizenznehmer macht unter neuem Namen weiter

Neuer Name, neues Glück: Mit frischen Investormillionen und umgetauft in KRG Foodservice macht der größte deutsche Burger-King-Lizenznehmer Yi-Ko weiter. Die Gespräche dazu seien „auf einem guten Weg“.
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Der zuletzt in die Negativ-Schlagzeilen geratene Lizenznehmer Yi-Ko hat sich in KRG Foodservice umbenannt. Quelle: dpa
Burger King

Der zuletzt in die Negativ-Schlagzeilen geratene Lizenznehmer Yi-Ko hat sich in KRG Foodservice umbenannt.

(Foto: dpa)

Stade/MünchenDer größte Burger-King-Lizenznehmer Yi-Ko hat sich umbenannt, um nach der finanziellen Schieflage vieler Filialen der Fastfoodkette in Deutschland einen Neustart zu signalisieren. Das Unternehmen aus Stade firmiere jetzt unter der Bezeichnung KRG Foodservice, sagte ein Sprecher der Betreibergesellschaft von Burger King. Die „Wirtschaftswoche“ hatte dies vorab gemeldet.

Burger King hatte Yi-Ko nach Berichten über Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen im November fristlos gekündigt. Ende Januar hatte die Burger King GmbH in München als Betreibergesellschaft überraschend einen Insolvenzantrag für 89 Filialen mit rund 3000 Beschäftigten zurückgenommen. Die Restaurants hatten zuvor schließen müssen.

Zehn dicke Fast-Food-Flops
Omelettburger
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Enormous Omelet Sandwich

Fett, fetter, Omelette-Sandwich: Dieses arterienverstopfende „Frühstückchen“, das Burger King 2005 auf den US-Markt brachte, hatte so viel Kalorien, Fett und Cholesterin zwischen seinen labberigen Brötchenhälften, dass es heftig kritisiert und schließlich größtenteils vom Markt genommen wurde – in einzelnen Restaurants findet man es aber noch hin und wieder.

Foto: Justin Baeder, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

McPizza
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Pizza von McDonald's

Pizza liebt jeder – aber nicht von McDonald's. Die Fast-Food-Kette hat seit den Siebzigerjahren immer mal wieder versucht, Pizza in ihrem Angebot in verschiedenen Ländern der Welt zu etablieren – mit mäßigem Erfolg. Der Hauptgrund, dass die Versuche bis zum Jahr 2000 fast überall wieder eingestellt wurden: Es dauerte mit durchschnittlich elf Minuten einfach zu lange, die Pizza in den Filialen zuzubereiten. Auch die McSpaghetti, ebenfalls ein Versuchsballon der späten Siebziger, konnten sich nicht bei der breiten Masse durchsetzen.

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McLobster
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McLobster

Für Hummer zu McDonald's? Das musste doch einfach schiefgehen. Das samt reichlich Sauce und etwas Salat in ein Hot-Dog-Brötchen geschaufelte Hummerfleisch verschwand nur wenige Wochen nach seiner Markteinführung auch schon wieder. Allerdings: In New England und im Osten Kanadas gibt es den McLobster noch, wann immer McDonald's billig tiefgekühltes Hummerfleisch einkaufen kann.

Foto: Kelapstick, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Mini-Burger
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Mini-Burger

Burger King versuchte mehrmals, Mini-Burger an den Mann zu bringen. In den späten Achtzigerjahren hießen sie „Burger Bundles“, dann „Burger Buddies“ und um das Jahr 2000 versuchte es der Fast-Food-Riese nochmal mit den „Burger Shots“ als Sechserpack. Doch auch die Umbenennungen konnten nichts daran ändern, dass die Kunden einfach nicht zu den Mini-Brötchen greifen wollten.

Foto: „BK Shots“ von Gustav H, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Hot dogs rest in water before a hot dog eating competition in New York
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McHotdog

McDonald's versuchte sich seit den Neunzigerjahren vor allem bei sommerlichen Sportereignissen im mittleren Westen der USA immer mal wieder am Würstchen im Brötchen – obwohl der frühere CEO Ray Kroc es eigentlich verboten hatte, weil er den Hot Dog als unhygienisch erachtete. Auch in Chile und Japan wurden für kurze Zeit McHotdogs verkauft.

Satisfries
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Satisfries

30 Prozent weniger Fett, aber voller Geschmack – das versprechen die Satisfries von Burger King, ein Wortspiel aus dem englischen „satisfaction“, zu deutsch Befriedigung, und „fries“ für Pommes Frites. Allenfalls „befriedigend“ fanden die Kunden die Fritten, sodass die kalorienreduzierte Variante 2014 im wichtigen US-Markt größtenteils aus dem Programm flog – in Deutschland gibt es die fettärmere Variante hingegen noch.

Foto: obs/Burger King Beteiligungs GmbH

Ananas
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Hula Burger

Katholiken durften bis in die Sechzigerjahre hinein freitags kein Fleisch essen – auch in der Fastenzeit sollen sie auf Fleisch verzichten. Hier sah McDonald's-Gründer Ray Kroc eine Marktlücke und erfand den „Hula Burger“, der anstelle der Hackfleischbulette eine Scheibe gegrillte Ananas mit Käse enthielt. Der Burger war ein Flop – stattdessen setzte sich aber der Fischburger durch, den es als „Filet-o-Fish“ noch heute gibt.

  • dpa
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