Burger King Schatz, du riechst wie ein Burger

Es klingt wie ein Aprilscherz, was die Fast-Food-Kette Burger King in Japan plant. Neben den Fast-Food-Menüs verkauft die Restaurantkette ein Parfüm mit Hamburger-Geruch. Doch wer will eigentlich riechen wie ein Whopper?
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Mit dem Duft von frisch gegrilletem Fleisch will Burger King seine japanischen Kunden betören. Quelle: Screenshot Burger King Japan Website
Burger-Parfum

Mit dem Duft von frisch gegrilletem Fleisch will Burger King seine japanischen Kunden betören.

TokioLeicht rauchig und fleischig im Abgang, mit einem Hauch von Bratfett – so einen Geruch empfinden manche Menschen durchaus als angenehm. Zumindest im Fast-Food-Restaurant. Und während des Essens. Mit nach Hause nehmen möchten den Duft dagegen nur die wenigsten. In Japan scheint das anders zu sein. Speziell für den asiatischen Markt hat die amerikanische Fast-Food-Kette Burger King nun ein Parfüm mit Hamburger-Note entwickelt.

Der Flakon namens „Flame Grilled Fragrance“ soll allerdings nur am 1. April erhältlich sein, serviert wird er laut „Wall Street Journal“ mit dem wohl bekanntesten Produkt der Kette, dem Whopper. 5000 Japanische Yen, also rund 39 Euro, müssen eingefleischte Burger-Fans für das Wässerchen auf den Tisch legen.

„Es hat so einen herzhaften Duft“, sagte eine Sprecherin von Burger King der Nachrichtenseite. Sie bestätigte, dass es sich nicht um einen Aprilscherz handelt, sondern das Parfüm tatsächlich am 1. April in den japanischen Filialen verkauft wird. Die Werbekampagne soll Kunden ermöglichen, den Fleischduft auch außerhalb des Burger-Restaurants zu genießen.

Im Netz geht nun die Frage um, zu welchem Anlass man den Duft am besten auflegen sollte. Ein Twitter-Nutzer empfiehlt das „Eau de Whopper“ vor allem seinem Hund.

Zehn dicke Fast-Food-Flops
Omelettburger
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Enormous Omelet Sandwich

Fett, fetter, Omelette-Sandwich: Dieses arterienverstopfende „Frühstückchen“, das Burger King 2005 auf den US-Markt brachte, hatte so viel Kalorien, Fett und Cholesterin zwischen seinen labberigen Brötchenhälften, dass es heftig kritisiert und schließlich größtenteils vom Markt genommen wurde – in einzelnen Restaurants findet man es aber noch hin und wieder.

Foto: Justin Baeder, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

McPizza
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Pizza von McDonald's

Pizza liebt jeder – aber nicht von McDonald's. Die Fast-Food-Kette hat seit den Siebzigerjahren immer mal wieder versucht, Pizza in ihrem Angebot in verschiedenen Ländern der Welt zu etablieren – mit mäßigem Erfolg. Der Hauptgrund, dass die Versuche bis zum Jahr 2000 fast überall wieder eingestellt wurden: Es dauerte mit durchschnittlich elf Minuten einfach zu lange, die Pizza in den Filialen zuzubereiten. Auch die McSpaghetti, ebenfalls ein Versuchsballon der späten Siebziger, konnten sich nicht bei der breiten Masse durchsetzen.

Hier geht es zum Werbespot auf Youtube

McLobster
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McLobster

Für Hummer zu McDonald's? Das musste doch einfach schiefgehen. Das samt reichlich Sauce und etwas Salat in ein Hot-Dog-Brötchen geschaufelte Hummerfleisch verschwand nur wenige Wochen nach seiner Markteinführung auch schon wieder. Allerdings: In New England und im Osten Kanadas gibt es den McLobster noch, wann immer McDonald's billig tiefgekühltes Hummerfleisch einkaufen kann.

Foto: Kelapstick, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Mini-Burger
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Mini-Burger

Burger King versuchte mehrmals, Mini-Burger an den Mann zu bringen. In den späten Achtzigerjahren hießen sie „Burger Bundles“, dann „Burger Buddies“ und um das Jahr 2000 versuchte es der Fast-Food-Riese nochmal mit den „Burger Shots“ als Sechserpack. Doch auch die Umbenennungen konnten nichts daran ändern, dass die Kunden einfach nicht zu den Mini-Brötchen greifen wollten.

Foto: „BK Shots“ von Gustav H, CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Hot dogs rest in water before a hot dog eating competition in New York
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McHotdog

McDonald's versuchte sich seit den Neunzigerjahren vor allem bei sommerlichen Sportereignissen im mittleren Westen der USA immer mal wieder am Würstchen im Brötchen – obwohl der frühere CEO Ray Kroc es eigentlich verboten hatte, weil er den Hot Dog als unhygienisch erachtete. Auch in Chile und Japan wurden für kurze Zeit McHotdogs verkauft.

Satisfries
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Satisfries

30 Prozent weniger Fett, aber voller Geschmack – das versprechen die Satisfries von Burger King, ein Wortspiel aus dem englischen „satisfaction“, zu deutsch Befriedigung, und „fries“ für Pommes Frites. Allenfalls „befriedigend“ fanden die Kunden die Fritten, sodass die kalorienreduzierte Variante 2014 im wichtigen US-Markt größtenteils aus dem Programm flog – in Deutschland gibt es die fettärmere Variante hingegen noch.

Foto: obs/Burger King Beteiligungs GmbH

Ananas
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Hula Burger

Katholiken durften bis in die Sechzigerjahre hinein freitags kein Fleisch essen – auch in der Fastenzeit sollen sie auf Fleisch verzichten. Hier sah McDonald's-Gründer Ray Kroc eine Marktlücke und erfand den „Hula Burger“, der anstelle der Hackfleischbulette eine Scheibe gegrillte Ananas mit Käse enthielt. Der Burger war ein Flop – stattdessen setzte sich aber der Fischburger durch, den es als „Filet-o-Fish“ noch heute gibt.

Es ist nicht die erste kuriose Meldung von Burger King aus Japan, erst im September 2014 verbreitete sich die Nachricht, dass die Fast Food-Kette schwarze Burger verkaufen will. Optisch ein Hingucker, wenn auch nur wenig appetitlich. Auch ein Parfüm hat Burger King bereits vor sieben Jahren auf den Markt gebracht. Der Herrenduft erschien in den USA unter dem Namen „Flame by BK“ und sollte ebenso nach gegrilltem Fleisch riechen. Nutzer des Bewertungs-Portals Parfumo waren sich uneins, so habe eine Testerin den Fleischgeruch gar nicht wahrgenommen, sondern eher die stark dominierende Gewürznelke.

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