Burger King und Lieferheld Whopper-Bringdienst wird ausgebaut

Der König wird zum Lieferanten: Burger King will deutschlandweit einen Bringdienst für sein Fastfood-Angebot etablieren. Die Software dafür soll ein Berliner Unternehmen liefern. Die Konkurrenz schaut erst einmal zu.
Derzeit baut Burger King Kapazitäten aus, um das Geschäft auch auf den Lieferservice auszurichten. Mehr als 200 Filialen sollen bis Ende 2017 mitmachen. Quelle: dpa
1000 zusätzliche Arbeitsplätze

Derzeit baut Burger King Kapazitäten aus, um das Geschäft auch auf den Lieferservice auszurichten. Mehr als 200 Filialen sollen bis Ende 2017 mitmachen.

(Foto: dpa)

MünchenDie Fastfood-Kette Burger King will ihren Bringdienst ausbauen und arbeitet dafür mit der Bestellplattform Lieferheld zusammen. Lieferheld werde Burger-King-Restaurants nach und nach in seine Online-Plattform integrieren und für die Kette in Deutschland auch eine neue Lieferservice-Website und entsprechende Apps entwickeln, teilte Burger King am Donnerstag in München mit. Durch den Ausbau des vor rund einem Jahr zunächst probeweise gestarteten Service will Burger King in diesem und im kommenden Jahr rund 1000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, wie Burger-King-Deutschlandchef Andreas Bork bekräftigte.

Bereits angeschlossen an die Lieferheld-Plattform sind erste Pilot-Restaurants in Berlin, Singen und Waiblingen, in den kommenden Tagen sollen weitere Filialen in Mannheim, Chemnitz, Dresden, Gera und Zwickau hinzukommen. In einer zweiten Phase ab März wird das Angebot dann auf weitere 30 Restaurants ausgeweitet, dann startet auch eine eigene Website sowie Apps. Bis Jahresende will Burger King deutschlandweit in 100 Restaurants den Lieferservice anbieten, weitere rund 100 sollen dann im kommenden Jahr folgen.

Lieferheld gehört zum Berliner Unternehmen Delivery Hero, an dem wiederum die Berliner Startup-Fabrik Rocket Internet beteiligt ist. Burger King hat deutschlandweit rund 700 Filialen mit insgesamt etwa 25.000 Beschäftigten, die von Franchisenehmern betrieben werden.

Auch ein Franchisenehmer von Konkurrent McDonald's testet in Osnabrück und Umgebung einen Bringdienst. Diesen Test werde man sich „in aller Ruhe anschauen“ und sich mit dem Lizenz-Partner über dessen Erfahrungen austauschen, erklärte das Unternehmen. Aktuell sei bei McDonald's aber keine bundesweite Einführung eines Lieferdienstes geplant.

Wo die Deutschen am liebsten essen
Platz 15: Joey's Pizza
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Bereits seit längerem wächst der Umsatz der Pizza-Kette Joey's kräftig. Im Jahr 2014 waren es bereits 135 Millionen Euro – sieben Millionen mehr als im Vorjahr.

Quelle: Jahresbericht Systemgastronomie der Dehoga

Platz 14: Starbucks
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Wie im Vorjahr bleibt Starbucks auf Platz 14, ebenfalls mit einem Umsatz von 135 Millionen Euro.

Platz 13: Block House
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Zu der Steak-Restaurant-Kette Block House gehört noch der Ableger Jim Block. Zusammen erreicht das Unternehmen 153,8 Millionen Euro Umsatz, fast neun Millionen mehr als im Vorjahr.

Platz 12 - SSP Deutschland
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Die Tochter des britischen Gastronomieriesen Select Service Partner ist in Eschborn beheimatet und betreibt Restaurants und Cafés an Bahnhöfen, Flughäfen und Autobahnen. Neben eigenen Marken wie Caffé Ritazza ist sie auch Franchisenehmer von Starbucks und Burger King. Der Umsatz in 2014: 163 Millionen Euro.

Platz 11: Vapiano
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Mit einem Umsatz von 175,1 Millionen Euro steigt Vapiano um einen Platz auf elf. Die Restaurant-Kette ist spezialisiert auf Pizza- und Nudelgerichte.

Platz 10: Edeka
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Mit seinen Bäckerei-Imbissen und anderen Gastronomien entert Edeka in diesem Jahr die Top 10. 180 Millionen Euro Umsatz sorgen für einen Sprung nach oben, immerhin zehn Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Platz 9: Ikea
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Der Hunger der Deutschen nach den schwedischen Köttbullar-Fleischklopsen und Hot Dogs katapultieren auch den Möbilriesen unter die größten zehn Systemgastronomen. Einige sollen sogar nur zum Essen in die blau-gelben Möbelhäuser fahren. Der Umsatz der Gastronomie-Abteilung betrug im Jahr 2014 191 Millionen Euro.

  • dpa
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