Business-Jets Zwischen Bruchlandung und Höhenflug

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Finanzkrise versetzte Branche einen Schlag
Die besten Kreditkarten für Meilensammler
Rang 10: Payback American Express Karte
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Sie ist die günstigste Möglichkeit, um „Lufthansa Miles & More“-Meilen zu sammeln. Denn die Karte ist kostenfrei. Zudem findet die Umwandlung von Payback-Punkten in Miles & More-Meilen im selben Verhältnis (1:1) statt wie bei der „Lufthansa Miles & More Credit Card“. So gesehen kann man sie als zusätzliche Karte halten. Allerdings gibt es nur wenige Leistungen im Vergleich zu den anderen American-Express-Karten. Interessant, wenn man American Express zum günstigsten Preis haben möchte.

(2,55 Punkte, zwei Sterne)

Rang 9: Miles & More Credit Card Blue World
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Im Vergleich zur „Blue World Plus“-Variante entfällt die Reiserücktrittsversicherung und die Auslandsreise-Krankenversicherung. Der Willkommensbonus geht fast gegen Null. Daher besser für die Plus-Variante, noch besser für die „Gold World Plus“-Variante entscheiden!

(4,15 Punkte, drei Sterne)

Rang 8: Air Berlin Visa Card basic
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Mit dieser Karte sammelt man im Vergleich zur Plus-Variante nur die Hälfte an Prämienmeilen und Statusmeilen und erhält auch einen niedrigeren Willkommensbonus. Bei Air Berlin sollte man sich daher für die „Air Berlin Visa Card plus“ entscheiden.

(4,50 Punkte, drei Sterne)

Rang 7: Miles & More Credit Card Blue World Plus
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Auch wenn die Karte 40 Euro weniger als die entsprechende Gold-Variante kostet, fehlen viele Leistungen – etwa die Mietwagen-Vollkaskoversicherung. Vor allem erhält man für die erste Beantragung nur einen sehr geringen Willkommensbonus. Daher sollte man sich für die Gold-Variante entscheiden.

(4,55 Punkte, drei Sterne)

Rang 6: Eurowings Kreditkarten Classic
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Im Vergleich zur Gold-Variante entfällt der entscheidende Vorteil, dass man bei weltweitem Einsatz keine Auslandseinsatzgebühr zahlt. Zudem fehlen auch Mietwagenvollkasko und Auslandsreise-Krankenversicherung. Daher sollte man sich für die Gold-Variante entscheiden.

(4,75 Punkte, drei Sterne)

Rang 5: Miles & More Credit Card Gold World
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Die gleichen Leistungen wie die „Gold World Plus“, nur die Auslandsreise-Krankenversicherung und Mietwagenvollkasko-Versicherung fehlen. Zudem niedrigerer Willkommensbonus. Daher lieber die zehn Euro mehr pro Jahr für die „Gold World Plus“-Variante zahlen!

(5,05 Punkte, vier Sterne)

Rang 4: Miles & More Credit Card World Plus
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Hätte die „Miles & More Credit Card“ für Privatkunden Anfang 2016 die Meilengutschrift nicht halbiert, würde sie jetzt auf Platz zwei stehen und wäre eine der Top-Empfehlungen. Die Karte ist dennoch nach wie vor ein Muss, wenn Sammler die Gültigkeit Ihrer Miles & More Meilen unbegrenzt verlängern möchten. Darüber hinaus bietet sie Aktionen für doppelte und dreifache Meilen, die den Nachteil teilweise wieder kompensieren. Die Mietwagen-Vollkaskoversicherung ist attraktiv, doch in Summe gibt es bei der Konkurrenz bessere Pakete. Darüber hinaus ist die Aufteilung in Blue oder Gold mit dem Zusatz World und dann Plus oder kein Plus verwirrend.

(5,50 Punkte, vier Sterne)

Die 2008 ausgebrochene Finanzkrise, ausgelöst durch den Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers, hat dem Geschäft mit Business-Flugzeugen einen tiefen Schlag versetzt. Zum einen brach die Nachfrage zusammen. Gerade in Krisenzeiten ist der Privatjet einer der ersten Posten, die zur Disposition gestellt werden. Dass die Chefs der drei großen US-Autokonzerne damals mit dem eigenen Flugzeug zu Krisen-Gesprächen mit der US-Regierung nach Washington reisten, half der Branche nicht gerade. Seitdem macht die deutlich gestiegene Sensibilität für die Regeln der guten Unternehmensführung (Corporate Governance) es den Führungskräften deutlich schwerer als früher, die Nutzung eines Business-Jets zu rechtfertigen.

Zu allem Überfluss sorgt der niedrige Ölpreis und eine sich verlangsamende Konjunktur in China dafür, dass auch die Nachfrage nach Geschäftsflugzeugen aus den Golf-Staaten und China nachgelassen hat. Da tut es gut, dass wenigsten ein Segment in Europa derzeit gute Zahlen vorweisen kann. „Der Markt im Charterbereich wächst“, so Kohler von WingX.

Auf diese Prämien fliegen die Meilenjäger
Miles & More
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Mit über 28 Millionen Teilnehmern ist Miles & More das größte Vielflieger- und Prämienprogramm Europas. Mitglieder können bei über 300 Partnern Flugmeilen sammeln und gegen Prämien einlösen. Zu den teilnehmenden Airlines zählen neben der Lufthansa auch die Tochterfirmen Austrian, Swiss, Air Dolomiti, Brussels Airlines sowie Eurowings.

Platz 11: Miles2help - Meilen spenden
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Auf Platz 11 der beliebtesten Flugprämien bei Miles & More liegt das Programm „Miles2help“, mit dem sich gesammelte Flugmeilen an SOS-Kinderdörfer (Bild) weltweit spenden lassen. So beispielsweise beim SOS-Kinderdorf in St. Petersburg:
5.000 gespendete Meilen garantieren hier fünf Kindern einen Monat lang eine ausreichende medizinische Versorgung. Mit 10.000 Meilen kann ein Jugendlicher bei seinem täglichen Leben bis hin zu seinem Abschluss einer Ausbildung unterstützt werden. 20.000 gespendete Meilen finanzieren zehn Kindern für einen Monat das Schulmaterial. Auch lassen sich Meilen an SOS-Kinderdörfer in Afrika wie Asien spenden.

Platz 10: Zigaretten
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Auf Platz zehn der beliebtesten Prämien liegen Zigaretten, die im Bordverkauf durch das Einlösen von gesammelten Meilen zu erstehen sind.

Platz 9: Kopfhörer
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Auf Platz neun der beliebtesten Prämien folgen Kopfhörer, die ebenfalls im Bordverkauf gegen gesammelte Flugmeilen einlösbar sind. (Bild: JBL E25 Bluetooth Kopfhörer, 21.000 Meilen)

Platz 8: Mietwagen
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Nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden lassen sich gesammelte Flugmeilen unkompliziert eintauschen. Die Miles-&-More-Partner Avis, Budget, Europcar oder Hertz bieten Vielfliegern die Möglichkeit, Flugmeilen gegen einen Mietwagen einzutauschen. Bei Avis besteht diese Möglichkeit ab 82.000 Meilen.

Platz 7: Hotelzimmer
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Auf Platz sieben der beliebtesten Prämien liegen Hotelzimmer bei Partnern wie Radisson Blu oder Carlson Rezidor. Bei Carlson Rezidor lassen sich nicht nur Hotelzimmer gegen Flugmeilen eintauschen - der Partner bietet Fliegern darüber hinaus die Möglichkeit gesammelte Flugmeilen gegen Geschenkkarten einzutauschen. Diese beginnen bei einem Wert von 25 Euro (8250 Prämienmeilen) und enden bei 150 Euro, was 49.500 Meilen entspricht.

Platz 6: Upgrades in höhere Serviceklassen
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Auch können mit gesammelten Flugmeilen Upgrades in höhere Serviceklassen gebucht werden. Weiterer Vorteil: Dies kann direkt beim Check-in durchgeführt werden und gestaltet gerade Langstreckenflüge wesentlich komfortabler. Möglichkeiten des Upgraden bestehen ab 10.000 gesammelten Flugmeilen.

Weiteres Potential könnten neue Geschäftsmodelle bieten. So macht die sogenannte Sharing Economy auch vor der Privatfliegerei nicht halt. Plattformen wie Wingly oder Flyt Club sorgen dafür, dass die Privatflugzeuge besser ausgelastet sind. Und sie erschließen neue Kunden gerade im Tourismusbereich. Und dann ist da auch noch die Hoffnung auf die Konjunktur. Die Nachfrage nach Privatjets hing in der Vergangenheit stark von einer guten wirtschaftlichen Entwicklung ab.

Da sieht es gar nicht so schlecht aus. Die Weltbank etwa sagt für 2017 in Europa und Zentral Asien ein Wachstum von 2,4 Prozent voraus. Und der vom Ifo-Institut erhobene Geschäftsklima-Index ist im Mai um 1,6 Punkte auf 114,6 Zähler gestiegen, so hoch wie seit 1991 nicht.

Doch die Frage ist, wie schnell diese Zuversicht in den Unternehmen bei den Herstellern und Vermarktern von Geschäfts-Flugzeugen ankommen wird. Bislang ist hier noch nichts zu sehen. So ist die Zahl der Starts von Business-Jets in Deutschland – das Land steht gemessen an den Flugstunden für 18 Prozent des Business-Aviation-Marktes in Europa – zwischen Januar und April im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 10,8 Prozent gesunken. Wachstum sieht anders aus.

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