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Butterfinger und Co. Nestlé plant milliardenschweren Schoko-Verkauf

Nestlé-Chef Mark Schneider plant den ersten großen Verkauf unter seiner Führung. Der Konzern will aus dem US-Schokoladengeschäft aussteigen. Bis März soll ein Käufer für die Marken wie Butterfinger und Baby Ruth her.
21.12.2017 - 13:01 Uhr 2 Kommentare
Der Schweizer Konzern will sich von dem US-Confiseriegeschäft trennen. Quelle: AP
Schokoriegel von Nestlé

Der Schweizer Konzern will sich von dem US-Confiseriegeschäft trennen.

(Foto: AP)

Zürich Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé will bis Ende März sein US-Confisériegeschäft verkaufen. Es wäre die erste größere Veräußerung unter Vorstandschef Mark Schneider. Der Verkaufsprozess sei „robust“, erklärte der Schweizer KitKat-Hersteller. Man rechne mit einem Abschluss im ersten Quartal 2018, teilte eine Sprecherin auf Anfrage per E-Mail mit. Nestlé habe nach Abschluss der strategischen Überprüfung eine definitive Verkaufsentscheidung getroffen, sagte sie. Analysten schätzen, dass der Konzern mit dem Verkauf eine bis drei Milliarden Dollar einnehmen könnte.

Der Verkauf wäre der erste große Schritt weg von der Branche durch den Konzern, der die Milchschokolade erfunden hat. Der US-amerikanische Schokoladenmarkt schwächelt jedoch. Im August hatte Lindt & Sprüngli auf Nordamerika verwiesen, als es das schwächste Umsatzwachstum in mindestens acht Jahren vorhersagte. Hershey, als einer der potenziellen Bieter für das Nestlé-Geschäft im Gespräch, stimmte diese Woche zu, 921 Millionen Dollar für Amplify Snack Brands zu zahlen, um in den Bereich Popcorn und Kartoffelchips zu expandieren.

Das ist das Marken-Imperium von Nestlé
Die Gründung
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1866 gründete Henri Nestlé, ein Schweizer Apotheker deutscher Herkunft, die Farine Lactée Henri Nestlé lk.A.. Als Logo wählte er sein eigenes Familienwappen, den Vogel bei der Brutpflege – Nestlé bedeutet im Schwäbischen „kleines Nest“. Unternehmensname und -logo blieben in der gesamten Firmengeschichte, über alle Fusionen und Zukäufe hinweg, unverändert.

(Foto: dpa)
Säuglingsnahrung
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1867 erfand Nestlé ein Verfahren, um ein lösliches Milchpulver herzustellen, welches als Muttermilchersatz verwendet werden konnte. Der Vertrieb als „Nestle's Kindermehl“ lief an. Dem Geschäft mit Säuglingsnahrung bleibt der Konzern bis heute treu: 2007 übernahm Nestlé für 5,5 Milliarden US-Dollar den US-amerikanischen Kindernahrungshersteller Gerber vom Pharmakonzern Novartis. Damit stieg Nestlé im Bereich Säuglingsnahrung vom Marktführer in den USA auch zur weltweiten Nummer eins auf.

(Foto: Wikipedia Gemeinfrei)
Milchprodukte
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Auch das Geschäft mit Milchprodukten begleitet Nestlé bis heute. Die erste Übernahme war 1898 ein Milchpulverwerk in Norwegen, 1905 fusionierte Nestlé mit der Anglo-Swiss Condensed Milk Company. Zum Jahresende 2006 begann Nestlé ein Joint Venture mit dem französischen Milchkonzern Lactatis, Hersteller von Marken wie Le Président. Nestlé behauptete sich durch diesen Schachzug als Nummer eins der weltweiten Milchindustrie.

(Foto: AFP)
Kaffee und andere Getränke
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Ein weiterer Durchbruch gelang Nestlé 1938: Das Unternehmen erfand ein Verfahren zur industriellen Herstellung löslichen Kaffees und begann diesen unter der Marke Nescafé zu vertreiben. Der Vertrieb der seit 2010 boomenden Kaffeekapseln und Kapselmaschinen fällt dem innerhalb des Nestlé-Konzerns eigenständig agierenden Unternehmen Nespresso zu. Das Geschäft mit „Getränken in flüssiger und Pulverform“ macht heute den größten Anteil am Unternehmensumsatz Nestlés aus. Das Gemeinschaftsunternehmen Beverage Partners Worldwide (BPW) mit Coca-Cola ist für den Vertrieb von Tee-Getränken mit Fokus auf Europa und Kanada zuständig.

(Foto: dpa)
Kritik an Nespresso
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Die NGO Solidar Suisse kritisierte Nespresso 2011 dafür, als größter Kaffeehändler der Welt keinen fair gehandelten Kaffee anzubieten und parodierte die populären Werbevideos mit George Clooney. Nespresso wies die Vorwürfe zurück.

(Foto: dpa)
Cerealien
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Mit dem US-Lebensmittelhersteller General Mills gründete Nestlé in den 1990er-Jahren das 50/50-Joint-Venture Cereal Partners Worldwide (CPW). Das Gemeinschaftsunternehmen bedient den Markt für Frühstücksgetreideprodukte außerhalb der USA.

(Foto: Reuters)
Fertigprodukte
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1947 fusionierte Nestlé mit der Maggi AG. Neben Brühwürfeln und Flüssigwürze werden unter dem Namen Maggi bis heute vor allem Instantsuppen- und Gerichte vertrieben. Andere bekannte Nestlé-Marken der Fertigsparte sind beispielsweise der Nudelproduzent Buitoni und die Öl- und Soßenmarke Thomy.

(Foto: Reuters)

Im Juni hatte Nestlé bekanntgegeben, dass Optionen für das Geschäft erwogen werden, welches Butterfinger- und Baby-Ruth-Schokoriegel herstellt, und versprach, die Überprüfung bis Ende des Jahres abzuschließen. Im Juli sagte Nestlé, das Geschäft stoße auf großes Interesse von Bietern.

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    2 Kommentare zu "Butterfinger und Co.: Nestlé plant milliardenschweren Schoko-Verkauf"

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    • BEWEISE :

      LONG ISLAND ICED TEA
      500 Prozent plus durch Namensänderung in Long Blockchain
      Datum:
      21.12.2017 18:21 Uhr
      Einer amerikanischen Getränke-Firma ist ein Coup gelungen: Sie änderte ihren Namen von „Long Island Iced Tea“ in „Long Blockchain“ und steigerte ihren Wert in kürzester Zeit um 500 Prozent. Säfte verkauft sie weiterhin.

    • BUTTERFINGER UND CO.
      Nestlé plant milliardenschweren Schoko-Verkauf
      Datum:
      21.12.2017 13:01 Uhr
      Nestlé-Chef Mark Schneider plant den ersten großen Verkauf unter seiner Führung. Der Konzern will aus dem US-Schokoladengeschäft aussteigen. Bis März soll ein Käufer für die Marken wie Butterfinger und Baby Ruth her

      .................................

      ETWAS MUSS SICH IN DER ZUKUNFT ÄNDERN IN DEUTSCHLAND !!!

      Entweder DISCOUNTER nehmen MARKEN ARTIKELN auf,

      oder dann MARKEN ARTIKELN MÜSSEN UNTER NO NAME MEHR PRODUZIEREN ALS UNTER DEN EIGENTLICHEN MARKENNAME !!!

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