Chinas Anti-Korruptionskampagne Geschenke-Verbot für Beamte setzt Spirituosenhändler zu

Chinas Führung hat der Korruption den Kampf angesagt. Luxusgeschenke für Beamte gehören seitdem der Vergangenheit an. Die Anti-Korruptionskampagne trifft den Edel-Cognac von Remy Cointreau besonders hart.
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Insbesondere Spirituosen-Hersteller spüren die Folgen der Anti-Korruptionskampagne. Quelle: dpa

Insbesondere Spirituosen-Hersteller spüren die Folgen der Anti-Korruptionskampagne.

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ParisDas harte Vorgehen der chinesischen Regierung gegen Korruption hat dem französischen Spirituosen-Hersteller Remy Cointreau das Geschäft verdorben. Auch das bevorstehende Neujahrsfest in der Volksrepublik werde wohl nicht für eine deutliche Erholung sorgen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Umsatz mit Cognac, der den Großteil des Gewinns einspielt, brach von Oktober bis Dezember um rund ein Drittel ein. In diesem Geschäftsjahr rechnet Remy beim operativen Gewinn mit einem prozentual „deutlich zweistelligen“ Rückgang.

Wie der britische Rivale Diageo und der französische Konzern Pernod Ricard leidet auch Remy unter den neuen Regeln der chinesischen Regierung für Staatsbedienstete, die keine Geschenke mehr als Gegenleistung für Verträge oder sonstige Gefälligkeiten annehmen dürfen. Dies betrifft Analysten zufolge vor allem den Edel-Cognac von Remy, der 2500 Euro und mehr pro Flasche kostet.

Remy-Aktien fielen zeitweise auf ein Zweieinhalb-Jahres-Tief von 54,50 Euro.

  • rtr
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