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Chronik: Aufstieg und Fall des Werner Seifert

Mai 2000: Deutsche Börse und Londoner Börse (LSE) planen unter Einbeziehung der US-Technologiebörse Nasdaq Fusion zur Börsengesellschaft „iX - International Exchanges“.

September 2000: Die LSE zieht sich vom iX-Projekt zurück.

Februar 2001: Die Deutsche Börse geht selbst an die Börse. Der Börsengang verläuft erfolgreich.

13. Dezember 2004: Frankfurter bieten für die Übernahme der LSE 5,30 Pfund Sterling je Aktie (knapp zwei Mrd. Euro). Die Londoner Börse lehnt Angebot als zu niedrig ab.

20. Dezember 2004: Vierländerbörse Euronext bekundet ebenfalls Interesse an einer Übernahme der LSE.

15. Januar 2005: Der Deutsche-Börse-Aktionär und Hedge-Fonds TCI beantragt außerordentliche Hauptversammlung, die den Aufsichtsrat abwählen soll. Seifert lehnt dies ab.

17. Januar 2005: TCI und der Hedge-Fonds Atticus Capital kritisieren Pläne zur Übernahme der LSE. Der Aufsichtsrat der Deutschen Börse stimmt einem möglichen Gebot für LSE zu.

27. Januar 2005: Die Deutsche Börse veröffentlicht Details ihres LSE-Übernahmeangebots mit umfangreichen Zugeständnissen (z.B Senkung der Handelsgebühren, steigende Dividende). Die LSE bleibt ablehnend.

9. Februar 2005: Euronext gibt ein Übernahmeangebot für LSE ab.

22. Februar 2005: Anlässlich der Bilanzpressekonferenz bekräftigt Werner Seifert das Festhalten am Preisangebot.

25. Februar 2005: US-Fondsgesellschaft Fidelity spricht sich ebenfalls gegen die Übernahme aus.

6. März 2005: Deutsche Börse zieht ihre Offerte zurück.

16.März 2005: Bei der Aufsichtsratsitzung stärkt der Aufsichtsrat Werner Seifert den Rücken.

7. April 2005: Deutsche Börse veröffentlicht einen offenen Brief an TCI. Sie lehnt einen neuen Aufsichtsrat ab, schlägt aber einen Aktionärsrat vor.

19. April 2005: TCI-Chef Christopher Hohn fordert Rücktritt von Werner Seifert.

10. Mai 2005: Werner Seifert gibt seinen Posten auf.

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