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Claus Weselsky Streik ist „absoluter Erfolg“

Der Lokführerstreik sorgt bundesweit für strapazierte Nerven. Für den Chef der Lokführergewerkschaft, Claus Weselsky, war die Woche allerdings ein „absoluter Erfolg“. Die Bahn hat eine zweite Initiative angekündigt.
Update: 08.05.2015 - 19:14 Uhr Kommentieren

„Wir schlagen Platzeck vor“

Saarbrücken/Berlin Ungeachtet einer neuen Initiative des Bahnchefs Rüdiger Grube zieht die Lokführergewerkschaft GDL ihren Streik durch. „Wir werden diese Maßnahme am Sonntag punkt 9.00 Uhr beenden und dann über weitere Maßnahmen beraten“, sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Freitag in Leipzig. Der „Saarbrücker Zeitung“ (Samstagsausgabe) sagte er, bisher habe die Bahn keine GDL-Forderung erfüllt. Sollte es auch weiter vonseiten der Bahn keine Bewegung in dem seit Monaten festgefahrenen Tarifkonflikt geben, „werden unsere Mitglieder erneut streikbereit sein“.

Die Fahrgäste müssen sich auch am Wochenende auf ausgedünnte Fahrpläne einrichten und die Folgen des bislang längsten Streiks in der Geschichte der Deutschen Bahn AG ertragen. Auch nach dem geplanten Streikende gibt es laut Bahn nicht sofort das gewohnte Vollangebot, weil zunächst noch nicht alle Züge dort stehen, wo sie gebraucht würden. Der Streik sei ein „großer Erfolg“, sagte Weselsky der „Saarbrücker Zeitung“.

Im Fernverkehr will die Bahn am Sonntag rund 300 der sonst üblichen 800 Züge einsetzen. Etwa 50 davon müssten kurzfristig eingeplant werden und stünden erst zwei Stunden vor Abfahrt im Internet-Fahrplan. Das Schienennetz sei „offen und befahrbar“, gab die für die Infrastruktur zuständige DB Netz AG zumindest grundsätzlich grünes Licht.

Die Güterbahn DB Schenker Rail nannte keinen exakten Zeitpunkt bis zum Normalbetrieb. Die abgestellten Güterzüge würden möglichst schnell abgefahren, sagte ein Sprecher in Frankfurt. Bei der vorherigen, kürzeren Streikwelle habe man für das „Aufräumen“ bis zur Wochenmitte gebraucht. Nach Unternehmensangaben sollten an den insgesamt sieben Streiktagen im Güterverkehr jeweils rund zwei Drittel der sonst üblichen Züge fahren. Besonders wichtige und zeitkritische Güter wie zum Beispiel Teile für die Autoindustrie seien dabei bevorzugt worden.

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