Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Coronavirus Lufthansa streicht im April rund 23.000 Flüge

Das Coronavirus führt bei der Fluggesellschaft weiter zu drastischen Einschnitten. Auch Billigflieger Ryanair nimmt viele Flüge aus dem Programm.
11.03.2020 - 15:59 Uhr Kommentieren

Coronavirus stellt Fluggesellschaften vor finanzielle Probleme

Berlin Das grassierende Coronavirus zwingt Deutschlands größte Airline Lufthansa, auch im April zu drastischen Einschnitten. Die Gesellschaft streicht vom 29. März bis zum 24. April rund 23.000 Flüge. „Weitere Annullierungen sind für die nächsten Wochen zu erwarten“, kündigte Lufthansa am Mittwoch an. Flugplananpassungen ab dem 25. April würden später bekanntgeben.

Die Maßnahmen betreffen demnach vor allem Europa, Asien und den Nahen Osten. „Bei den Streichungen wird darauf geachtet, alle Destinationen auf allen Kontinenten mit einer Airline der Lufthansa Group über die Drehkreuze Frankfurt, München, Zürich, Wien und Brüssel erreichbar zu halten.“

Auch die zur Lufthansa gehörende Austrian Airlines wird im März und April bis zu 50 Prozent ihres gesamten Flugangebots streichen. „Leider sind wir aufgrund der Entwicklung des Coronavirus dazu gezwungen, noch stärker und schmerzhafter in unser Flugprogramm einzugreifen als bisher“, sagte Konzernchef Andreas Otto.

Die zum irischen Billigflieger Ryanair gehörende Lauda muss viele Flüge aus dem Programm nehmen. Vom 29. März bis zum 30. April werde der Flugplan um 30 Prozent reduziert, teilte Lauda mit.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die Lufthansa-Verantwortlichen hatten bereits vergangene Woche angekündigt, dass Kurzarbeit geplant sei und wegen der Virus-Ausbreitung die Flugkapazität – abhängig von der weiteren Entwicklung der Nachfrage – in den nächsten Wochen um bis zu 50 Prozent zu reduzieren.

    Die Airlines des Konzerns hatten bereits mit flexibleren Umbuchungsmöglichkeiten auf die Pandemie reagiert. Bis zum 31. März verzichten Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Air Dolomiti weltweit auf die Umbuchungsgebühren und bieten eine einmalige Umbuchung bei allen neu gebuchten Flügen an. Dies gelte für alle neu erworbenen Tickets, die Passagiere einmalig ohne Umbuchungsgebühr auf ein neues Datum bis zum 31. Dezember 2020 umbuchen können.

    Die rasante Ausbreitung des Coronavirus bringt die internationale Luftfahrt immer stärker ins Trudeln. Mit den Absagen von immer mehr Messen und dem Ausfall von Dienst- und Urlaubsreisen brechen die Buchungen ein.

    Mehr: Das Coronavirus forciert die Auslese unter Europas Airlines

    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Coronavirus - Lufthansa streicht im April rund 23.000 Flüge
    0 Kommentare zu "Coronavirus: Lufthansa streicht im April rund 23.000 Flüge"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%