Das Geheimnis der Kultmarke Die Engel verleihen Victoria's Secret Flügel

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Dessous kaufen, bequem im Wohnzimmer
Bühne frei für die schönsten Engel der Welt
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Bei der Victoria's Secret Fashion Show in New York galt auch dieses Jahr: Models mit keinem Gramm zu viel, dafür viel nackte Haut und aufreizende Outfits.

Supermodel Alessandra Ambrosia presents a million dollar bra during the Victoria's Secret Fashion Show in New York
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Die höchste Ehre des Abends wurde Alessandra Ambrosia zuteil. Sie durfte den „Fantasy Bra“ spazieren tragen, der Millionen Dollar wert ist.

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Noch ein Luftkuss Richtung Publikum: Das niederländische Model Doutzen Kroes weiß, wie ein perfekter Auftritt auf dem Laufsteg funktioniert.

Singer Rihanna performs during the Victoria's Secret Fashion Show in New York
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Dieses Jahr war sogar noch ein bisschen mehr Sex-Appeal und Glamour auf dem Laufsteg als sonst: Sängerin Rihanna gab sich sichtlich Mühe, den Models in nichts nachzustehen.

A model presents a creation during the Victoria's Secret Fashion Show in New York
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Bei solchen Aussichten kam die vorweihnachtliche Stimmung von alleine.

Model Adriana Lima presents a creation during the Victoria's Secret Fashion Show in New York
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Das Top-Model Adriana Lima braucht in dieser Disziplin auch keine Nachhilfe.

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Internationale Top-Models mimten wie gewohnt die „unschuldigen“ Engel in heißen Dessous.

Angefangen hat die Victoria‘s Secret-Story vor 35 Jahren aber ganz ohne Engel: Der frisch promovierte Absolvent der Stanford Graduate School of Business, Roy Raymond, hatte es satt, dass er seiner Frau keine Unterwäsche kaufen konnte, ohne Rot anzulaufen im von BHs und Höschen vollgestopften Dessous-Laden. Seine Idee war es, eine Boutique zu öffnen, mit bekömmlichem Ambiente, in der die männliche Kundschaft nicht in Verlegenheit kommt.

Für das Design nahm er den Stil seines viktorianischen Familienhauses als Vorbild. Daher übrigens auch der Name. Und das Interieur? Wie ein Salon aus dem Ende des 19. Jahrhunderts: ausgestattet mit schweren Samtvorhängen, antiken Kleiderschränken und orientalischen Teppichen. 80.000 Dollar besorgte er sich als Darlehen von der Bank und von Verwandten als Starthilfe, um damit 1977 den ersten Victoria‘s-Secret-Shop in Palo Alto, Kalifornien zu eröffnen – im Herzen des Silicon Valley.

Und es funktionierte: Im ersten Jahr erzielte Raymond eine halbe Millionen Dollar Profit, in den kommenden fünf Jahren richtete er vier weitere Läden ein und erweiterte das Angebot mit einem Versandkatalog. Im Durchschnitt setzte er sechs Millionen Dollar pro Jahr um. Seinen Triumphzug verfolgte damals auch Leslie Wexner, Gründer der milliardenschweren Damenbekleidungskette The Limited. Nach kurzer Verhandlung ging 1982 das komplette Victoria’s-Secret-Paket von Raymond für nur vier Million Dollar an Wexner.

Raymond versuchte sich nach dem Verkauf in den verschiedensten Branchen, etwa im Handel mit Kinderkleidung und im Toupetgeschäft - aber sein beruflicher Neuanfang scheiterte ebenso wie seine Ehe. 1993, als das Label bereits zum größten US-Lingerie-Händler aufgestiegen war, nahm sich Roy Raymond das Leben, er sprang von der Golden Gate Brücke in San Francisco in die Tiefe.

Die TV-Sender spielen eine Schlüsselrolle
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