Das Geschäft an der Haustür boomt – Umsatz steigt auf 7,9 Milliarden Euro Direktvertreiber nehmen Einzelhandel Marktanteile ab

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Dabei ist die Bedeutung dieses Verkaufskanals stark abhängig von der jeweiligen Branche. Firmen wie Eismann und Bofrost haben es geschafft, bei Tiefkühlprodukten einen Marktanteil von 20 Prozent zu erlangen. Bei den Haushaltsgeräten beansprucht der Direktvertrieb – vor allem dank Vorwerk – 15,8 Prozent, Haushaltswaren werden immerhin zu 11,6 Prozent in Deutschlands Wohnzimmern verkauft. Neben Tupperware ist hier vor allem der Topfhersteller AMC stark im Geschäft.

Andere Einzelhandelssparten wie etwa Textilien oder Uhren und Schmuck kommen bis heute kaum über einen Marktanteil von zwei Prozent. Stark gewachsen ist im Gegensatz dazu das Angebot von Energieversorgern, die inzwischen fast ein Drittel ihrer Leistungen an der Haustür verkaufen.

Zudem gibt es Branchen mit einem erheblichen Nachholbedarf. So erwartet Prognos bis zum Jahr 2020 hohe Zuwachsraten bei der Telekommunikation und bei Finanzdienstleistern. Aber auch der Verkauf von Tierfutter und Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitaminen und Mineralstoffen dürfte laut Prognos stark anziehen. Hier sehen die Marktforscher Zuwachsraten bis zu 50 Prozent.

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