Delta Weitere Flüge fallen nach Computerpanne aus

Auch einen Tag nach dem Computerausfall bei Delta müssen Passagiere der US-Fluggesellschaft mit Ausfällen und Verspätungen rechnen. Insgesamt wurden am Dienstag fast 250 Verbindungen gestrichen.
Wie hier am Flughafen von Tokio mussten Passagiere stundenlang auf ihre Flüge warten. Quelle: AP
Computerpanne bei Delta

Wie hier am Flughafen von Tokio mussten Passagiere stundenlang auf ihre Flüge warten.

(Foto: AP)

AtlantaNach einer Computerpanne am Vortag ist bei der US-Fluggesellschaft Delta auch am Dienstag mit Ausfällen und Verspätungen zu rechnen. Knapp 250 Flüge würden am Morgen (US-Zeit) gestrichen, teilte Delta mit. Man gehe auch von Verspätungen aus. Welche Flughäfen betroffen sind, war zunächst unklar. Am Montag waren den Angaben zufolge rund 1000 Flüge gestrichen worden.

Die Airline machte einen Stromausfall in Atlanta, wo das Delta-Hauptquartier ist, für die stundenlange Computerpanne verantwortlich. Manche Systeme seien nicht in den Ersatzbetrieb gewechselt. Die Gründe würden noch untersucht.

Die Systeme funktionierten wieder, aber man arbeite noch daran, den normalen Flugbetrieb wiederherzustellen, hieß es. Maschinen und Besatzungen müssten noch an die richtigen Orte gebracht werden. Passagiere, die für Dienstag gebucht haben, sollten den Status ihrer Flüge im Internet überprüfen.

Das sind die sichersten Airlines der Welt
Platz 15: All Nippon Airways (Japan)
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Die Liste der 15 sichersten Fluglinien eröffnet All Nippon Airways. Im Jahr 2013 hatte ANA von Air Transport World (ATW) den Preis „Airline of the Year 2013“ erhalten. Nach Triebwerksproblemen im selben Jahr rutschte die Airline vom Spitzenplatz aus der Top Ten. ANA erreicht den Wert von 0,018, das macht Platz 15.

Platz 14: Virgin Atlantic Airways (Großbritannien)
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Vergangenes Jahr noch auf Platz 16: Die Flotte der Virgin Atlantic besteht aus 38 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 8,4 Jahren. Jährlich befördert die Airline 5,3 Millionen Passagiere – bisher ohne jeden Absturz. Platz 14 mit einem Index von 0,017.

Einmal im Jahr stellt das Flugunfallbüro Jacdec für das Fachmagazin „Aero International“ ein Sicherheitsranking der 60 größten Fluggesellschaften auf. Die Sicherheit berechnet sich nach der Anzahl der Ausfälle pro Flugkilometer, gewichtet um die Schwere des Unfalls und einen Landesfaktor. Da alle Unfälle der vergangenen 30 Jahre zeitlich gewichtet in die Statistik eingehen, schneiden viele Airlines wegen schwerer Unglücke in der Vergangenheit schlecht ab.

Platz 13: Qantas (Australien)
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Qantas verlor seit 56 Jahren kein Flugzeug bei einem Unfall. Der letzte tödliche Unfall liegt sogar 69 Jahre zurück. In den vergangenen zwei Jahren reihte sich die Fluggesellschaft in die Top Ten ein. Nun rutscht sie mit einem Index von 0,016 auf Platz 13 ab.

Platz 12: Lufthansa (Deutschland)
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Die größte Airline Deutschlands verpasst wie auch im vergangenem Jahr knapp die Top Ten. Lufthansa kann auf eine sehr gute Sicherheitsbilanz blicken: Der letzte Unfall mit Todesfolge liegt 21 Jahre zurück, in den vergangenen Jahren kam es zu vereinzelten Zwischenfällen. Im Sicherheitsranking bleibt der Kranich mit einem Index von 0,016 wie im Vorjahr auf Platz zwölf.

Keine Platzierung: Germanwings (Deutschland)
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Die Lufthansa-Tochter Germanwings, die 2015 mit einem vom Copiloten vorsätzlich in die Alpen gelenkten Airbus die Sicherheitsdebatte in der Zivilluftfahrt beherrschte, ist wegen ihrer Verkehrsleistung nicht unter den 60 weltgrößten Airlines. Dadurch verzeichnete 2015 keine Gesellschaft aus der hier betrachteten Gruppe ein größeres Unglück – obwohl es auch Unfälle gab, bei denen Flugzeuge als Totalverlust abgeschrieben werden mussten. Menschenleben waren dabei nicht zu beklagen.

Platz 11: Jetblue Airways (USA)
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Jetblue Airways verzeichnete in ihrer Geschichte keine Zwischenfälle mit Todesopfern oder Flugzeugverluste. Einige Zwischenfälle erlangten jedoch breite mediale Aufmerksamkeit, so wie der im September 2014: Der Jetblue-Flug 1416 musste nach einer Feuermeldung im rechten Triebwerk am Startflughafen notlanden. Aufgrund von Rauch musste eine Person zur Beobachtung ins Krankenhaus. Danach gab es keine Zwischenfälle – Rang elf mit einem Index von 0,016.

Platz 10: TAP Portugal (Portugal)
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Die größte portugiesische Airline TAP Portugal fliegt in Deutschland unter anderem Frankfurt, Hamburg und München an. Mit knapp 80 Flugzeugen in der Flotte gehören die Portugiesen zu den kleinen Mitgliedern der Star Alliance. 39 Jahre ohne Unglück sorgen mit einem Index von 0,015 für eine gute Platzierung im Ranking.

Vom Beginn des Stromausfalls um 2.30 Uhr Ortszeit in der Nacht zum Montag hatten zunächst keine Flugzeuge mehr starten können. An den Schaltern konnten stundenlang keine Passagiere eingecheckt werden. Die bereits in der Luft befindlichen Maschinen hatten laut Delta keine Probleme.

Erst nach sieben Stunden, als sich an Flughäfen in den USA, aber auch in Europa bereits lange Schlangen vor den Schaltern gebildet hatten, konnte die Fluggesellschaft den Betrieb langsam wieder fortsetzen.

  • dpa
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