Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Dennis Muilenburg Warum der Boeing-Chef im Kreuzverhör der US-Regierung steht

Nach dem Absturz zweier Maschinen des Typs 737 Max muss der Boeing-Chef vor dem US-Kongress aussagen. Es dürfte für ihn ungemütlich werden.
29.10.2019 - 04:03 Uhr Kommentieren
Boeing-Chef Dennis Muilenberg im Kreuzverhör der US-Regierung Quelle: AFP/Getty Images
Dennis Muilenburg

Der Boeing-Chef galt lange als Liebling der Investoren.

(Foto: AFP/Getty Images)

New York Boeing-Chef Dennis Muilenburg steht vor einer harten Woche. Zwei Tage lang werden ihn Abgeordnete und Senatoren am Dienstag und Mittwoch in Washington mit Fragen malträtieren: Nach den zwei Abstürzen in Äthiopien und Indonesien muss sich der ehemalige Vorzeige-CEO vor dem Kongress verantworten.

Es ist auch einer seiner ersten Auftritte überhaupt, seit die Flugzeuge vom Typ 737 Max weltweit am Boden stehen. Der 55-Jährige ist nach dem zweiten Absturz im März nur noch selten öffentlich aufgetreten. Ein paar vorproduzierte Videos, ein Pflichtauftritt während der Hauptversammlung und ein sanftes Interview im New Yorker Economic Club im Oktober – das war‘s.

In Washington dürfte es ungemütlicher werden. Dort kämpft Muilenburg nicht nur um den Ruf des Airbus-Konkurrenten, sondern auch um seine eigene Zukunft. Seit Juli 2015 steht er an der Spitze und galt lange als Liebling der Investoren.

Schließlich verdoppelte sich die Netto-Gewinnmarge unter seiner Führung auf mehr als zehn Prozent. Kurssteigernde Aktienrückkäufe waren ebenso an der Tagesordnung wie üppige Dividenden.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Doch nun kommen immer neue Berichte ans Licht, dass er vielleicht den Profit über die Sicherheit gestellt und die Zulassung der 737 Max trotz Bedenken von Ingenieuren durchgedrückt hat. Auch die allzu enge Zusammenarbeit mit der Luftfahrtaufsicht FAA steht in der Kritik.

    Seinen Posten als Verwaltungsratsvorsitzender, den er zusätzlich zu seinem CEO-Posten innehatte, musste Muilenburg in diesem Monat bereits aufgeben. Auch der Chef für das zivile Luftfahrt-Geschäft musste gehen.

    Kürzlich sagte Muilenburg über die Anhörungen in Washington: „Ich rechne damit, dass es harte, herausfordernde Fragen gibt.“ Roger Wicker, Ausschussvorsitzender im Senat, gab bereits einen Vorgeschmack: „Die Unfälle hätten eindeutig nicht passieren müssen“, sagte er und stellte klar: „Das Flugzeug wird am Boden bleiben, bis 99,9 Prozent der amerikanischen Öffentlichkeit und der Politiker überzeugt sind, dass es absolut sicher ist.“

    Mehr: Boeing 737 Max bringt den Flugzeugbauer in eine gefährliche Krise – Wann der Unglücksflieger 737 Max wieder fliegen darf, ist weiter offen. Klar ist: Das Debakel mit dem Kurz- und Mittelstreckenjet lähmt den US-Konzern.

    Boeing 737 Max: „Der Jet ist in seiner Grundstruktur nicht mehr zeitgemäß“

    Startseite
    Mehr zu: Dennis Muilenburg - Warum der Boeing-Chef im Kreuzverhör der US-Regierung steht
    0 Kommentare zu "Dennis Muilenburg: Warum der Boeing-Chef im Kreuzverhör der US-Regierung steht"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%