Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Designermode von der Kette Wenn die Prinzessin H&M trägt

Prinzessin Victoria von Schweden trug bei der Hochzeit ihres Bruders ein Kleid von H&M. Für die Kette ist das ein erneuter Coup – der royale Glanz hilft im Kampf gegen die starke Konkurrenz von Primark und Co.
1 Kommentar
Die schwedische Kronprinzessin, hier am Arm von Ehemann Daniel, überraschte bei der Hochzeit ihres Bruders mit einem Kleid der Modekette. Quelle: AFP
Victoria trägt H&M

Die schwedische Kronprinzessin, hier am Arm von Ehemann Daniel, überraschte bei der Hochzeit ihres Bruders mit einem Kleid der Modekette.

(Foto: AFP)

Düsseldorf Prinzessin Victoria von Schweden überraschte am Wochenende bei der Hochzeit ihres Bruders Prinz Carl Philip mit Sofia Hellqvist die Öffentlichkeit: Sie trug nicht, wie bei solchen Anlässen üblich, die Haute Couture eines berühmten Modedesigners, sondern ein Kleid des schwedischen Filialisten H&M.

Die Thronfolgerin von Schweden strahlte in einem langen, wallenden Seidenkleid der Kollektion „Conscious Exclusive“. Das ist eine Sonderkollektion aus nachhaltigen Materialien wie Bio-Baumwolle, Hanf und recyceltem Polyester, die H&M herausbringt. Sie wurde von Designern des schwedischen Konzerns entworfen und als Kleid für die Prinzessin maßgeschneidert.

H&M setzt gezielt auf solche Sonderkollektionen, um sich im Massengeschäft ins Gespräch zu bringen. Einmal im Jahr sorgt der Konzern mit Kleidern, Blusen oder Anzügen eines berühmten Modedesigners für Aufmerksamkeit. Im vergangenen November war es der amerikanische Avantgarde-Youngster Alexander Wang, dessen Kreationen der Filialist verkaufte.

Dieses Jahr lässt der Konzern den jungen Designer Olivier Rousteing des französischen Luxuslabels Balmain für den Filialisten schneidern. „Ich möchte meine Generation ansprechen“, sagte der Designer, Jahrgang 1986, als er im Mai die Kooperation bekannt gab. Was das für seine H&M-Kollektion bedeutet, ist noch nicht bekannt, nur dass es sich um Mode für Damen und Herren handelt. Klar ist aber, dass seine Ideen – wie immer – nur in 250 von insgesamt 3.641 Läden weltweit verkauft werden.

Die beliebtesten Modehändler Deutschlands
Cindy Crawford @ C&A
1 von 11

Die Beratungsfirma OC&C hat 30.000 Kunden in neun Ländern befragt. Die hier gezeigten Ergebnisse beziehen sich auf Deutschland. Die Kunden wurden unter anderem zu Preisen, Qualität, Service und Markenvertrauen befragt. Maximal waren 100 Punkte zu erreichen, ein Wert von mehr als 75 gilt als „sehr gut“. Die Ergebnisse stammen aus dem Dezember 2013.

(Foto: dpa)
H&M verdient auch in der Krise gut und wächst weiter
2 von 11

Platz 10 – H&M

Platz 37 unter allen Händlern (Vorjahr: Platz 31)

72,2 Punkte (minus 1,9 gegenüber Vorjahr)

(Foto: dpa)
Zalando eröffnet Logistikzentrum in Erfurt
3 von 11

Platz 9 – Zalando

Platz 26 unter allen Händlern (Vorjahr: Platz 35)

74,2 Punkte (minus 3,2 gegenüber Vorjahr)

(Foto: dpa)
Tom Tailor zieht Bilanz
4 von 11

Platz 8 – Tom Tailor

Platz 22 unter allen Händlern (Vorjahr: k.A.)

74,7 Punkte (Vorjahr: k.A.)

(Foto: dapd)
Peek & Cloppenburg
5 von 11

Platz 7 – Peek & Cloppenburg

Platz 21 unter allen Händlern (Vorjahr: Platz 26)

74,9 Punkte (minus 2,1 gegenüber Vorjahr)

(Foto: dpa)
Deichmann will weiter wachsen
6 von 11

Platz 6 – Deichmann

Platz 20 unter allen Händlern (Vorjahr: Platz 23)

75,9 Punkte (plus 0,3 gegenüber Vorjahr)

(Foto: dpa)
Cindy Crawford @ C&A
7 von 11

Platz 5 – C&A

Platz 18 unter allen Händlern (Vorjahr: Platz 18)

76,2 Punkte (minus 0,4 gegenüber Vorjahr)

(Foto: dpa)

Der schwedische Filialist startete seine Kooperation mit bekannten Designern vor gut zehn Jahren. Karl Lagerfeld entwarf damals seine Vision der Haute Couture für das Massengeschäft. Weitere Stars der Modebranche wie Stella McCartney oder Versace folgten, um die Kunden mit einem Hauch von Luxus zu erschwinglichen Preisen in ausgesuchte Stores weltweit zu locken.

So wortreich sich der Konzern zu den exklusiven Kollektionen äußert, so wortkarg gibt er sich, wenn es um Verkaufszahlen geht. „Wir sind mit dem Geschäft sehr zufrieden“, sagte eine Sprecherin des schwedischen Modekonzern in Deutschland lediglich und fügte hinzu: „Die Umsätze mit Designer-Kleidung nennen wir nicht.“

Rabattgeschäft entwertet die Marken
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Designermode von der Kette - Wenn die Prinzessin H&M trägt

1 Kommentar zu "Designermode von der Kette: Wenn die Prinzessin H&M trägt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Königshäuser sind Nichtsnutze u. gehören abgeschafft. Sie leben wie die Parasiten auf Kosten der buckelnden Steuerzahler. Prinz FitnessTrainer hat weder eine Ausbildung noch arbeitet diese Hantelstange irgend etwas. Das gilt auch für die Prinzessin.

Serviceangebote