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Deutsche BA rechnet früher mit Gewinn DBA-Chef denkt an Börsengang

Der neue Besitzer der Fluggesellschaft Deutsche BA, Hans-Rudolf Wöhrl, erwägt, das Unternehmen mittelfristig an die Börse zu bringen. „Wir müssen massiv wachsen und das ist nur über den Kapitalmarkt zu finanzieren“, sagte Wöhrl in einem Zeitungs-Interview.

HB MÜNCHEN. Die defizitäre Billigfluglinie will bereits im kommenden Geschäftsjahr 2004/05 schwarze Zahlen schreiben. Ein Börsengang sei eine Möglichkeit für die Zukunft, sagte ein DBA-Sprecher am Dienstag. „Oberstes Ziel ist aber der Turnaround.“ Dieser solle dank Kosteneinsparungen und der positiven Kundenreaktionen auf das gestaffelte Preissystem bereits im Geschäftsjahr 2004/05 (zum 31. März) erreicht werden. Damit würde die DBA ihre eigenen Ankündigungen um ein Jahr übertreffen. Ein Börsengang ist nach Worten des Sprechers aber nur eine Möglichkeit, um weiteres Wachstum der Airline zu finanzieren.

Die 1992 gegründete Deutsche BA war erst zur Jahresmitte von British Airways an den Textilunternehmer Rudolf Wöhrl zum symbolischen Preis von einem Euro verkauft worden. Seit ihrem Bestehen wird die DBA vor allem vom deutschen Marktführer Lufthansa als Konkurrenz empfunden.

Die Deutsche BA will aktuell ihr Netz um die Verbindungen Hamburg-Stuttgart und Berlin-London/Gatwick ausweiten. Weiteres Wachstum sei geplant sobald die Rückkehr in die schwarzen Zahlen erreicht sei, sagte der Sprecher.

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