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Deutsche Bahn Bahnstreik trifft Pendler, Verspätungen bis Mittag

Der Streik der Lokführer ist beendet, doch für viele Pendler beginnen jetzt die Probleme. Die Bahn rechnet mit Ausfällen und Verspätungen bis zum Mittag. Besonders betroffen: Berlin, Hamburg, München und Stuttgart.
08.10.2014 - 07:13 Uhr Kommentieren

"Erfolgreicher Streik": 80 Prozent der Züge ausgefallen

Berlin Nach dem Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) müssen Reisende weiter mit Einschränkungen im Bahnverkehr rechnen. Die Deutsche Bahn teilte am Mittwoch unmittelbar nach Beendigung des Ausstands mit, vor allem Ballungsgebiete wie Berlin, Hamburg, München und Stuttgart seien betroffen. Erhebliche Beeinträchtigungen gebe es aber auch in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Im Regional- und S-Bahn-Verkehr dürften die Züge zunächst seltener fahren als sonst.

"Im Fernverkehr muss weiterhin mit Ausfällen und Verspätungen gerechnet werden. Die Beeinträchtigungen können noch bis in den Tag hinein dauern", erklärte das Unternehmen. Der GDL-Streik dauerte von Dienstagabend 21.00 Uhr bis Mittwochmorgen 06.00 Uhr. Kunden könnten ihre Tickets bei Ausfällen erstatten lassen. Informationen, Kontaktdaten und die Bedingungen für Erstattungen finden Sie auf den Internetseiten der Bahn.

Die GDL verlangt im Tarifkonflikt unter anderem fünf Prozent mehr Lohn, die Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 37 von 39 Stunden sowie bessere Schichtpläne. Die Bahn-Führung schlug zuletzt vor, den Konflikt solange auszusetzen, bis das von der Regierung angekündigte Gesetz zur Regelung der Kompetenzen von Sparten- und Großgewerkschaften vorliegt. In der Zwischenzeit sollten die Lokführer zwei Prozent mehr Lohn erhalten. Dies hat die GDL abgelehnt.

Der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky warf der Bahn unmittelbar vor Beginn des Streiks vor, im laufenden Tarifkonflikt unannehmbare Vorbedingungen zu stellen. Auf dem Berliner Hauptbahnhof sagte er am Abend, die Gewerkschaft werde über weitere Streiks entscheiden, wenn die Bahn ihre Blockadehaltung nicht aufgebe und nicht bereit sei, mit der GDL „über Zugbegleiter, Lokführer und inhaltliche Tarifvertragsfragen“ zu verhandeln.

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    „Ansonsten warten wir erst mal ab, was die erste Arbeitskampfmaßnahme auf der Arbeitgeberseite bewirkt. Wir wollen unterbinden, dass die Bahn mit einer strukturellen Personalunterdeckung weiter arbeitet“, sagte Weselsky.

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