Deutsche Bahn Gewerkschafter kritisieren Grubes Umbaupläne

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Betriebsrat erwartet Strategiekonzepte bis 2030

Kurz vor der Aufsichtsratssitzung war bekanntgeworden, dass das Management in den beiden kommenden Jahren mit einem weiteren Rückgang der Transportleistung rechnet. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) sprach sich ebenso wie Umwelt- und Verkehrsverbände gegen Überlegungen aus, weniger Güter auf der Schiene zu transportieren.

Die Bahn werde das Geschäftsfeld Dienstleistungen auflösen, teilte der Konzernbetriebsrat mit. Das lasse sich „nicht verhindern“, sagte der Vorsitzende Jens Schwarz, der Mitglied des Aufsichtsrats ist. Dort hätten die Arbeitnehmervertreter aber gefordert, dass Tarif- und Sozialstandards auch künftig eingehalten werden.

Für die Dienstleistungen, aber auch für die Geschäftsfelder Güterbahn, Regionalverkehr und Fahrzeug-Instandhaltung erwarte der Betriebsrat vom Vorstand Strategiekonzepte mit einer Perspektive bis zum Jahr 2030. Noch ließen sich „nicht alle Konsequenzen“ der getroffenen und noch zu treffenden Beschlüsse absehen, hieß es.

Anfang Dezember war durchgesickert, dass die Bahn 2015 trotz eines Rekordumsatzes von mehr als 40 Milliarden Euro erstmals seit dem Jahr 2003 wieder einen Verlust einfahren wird. Zwar sei im laufenden Geschäft ein Plus von 1,75 Milliarden Euro erzielt worden. Kosten für den Konzernumbau und Wertberichtigungen im Güterverkehr drückten das Jahresergebnis jedoch ins Minus.

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