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Deutsche Bahn Der Sparkurs zahlt sich aus – Bahn erreicht wohl anvisierten Betriebsgewinn

Trotz massiver Probleme in verschiedenen Unternehmensbereichen glaubt Bahnchef Richard Lutz daran, dass die Bahn den anvisierten Betriebsgewinn erreichen wird.
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Trotz massiver Probleme bei Pünktlichkeit, Personal und Kapazität auf dem Netz rechnet die Deutsche Bahn in diesem Jahr dank eines scharfen Sparkurses noch mit einem Betriebsgewinn von 2,1 Milliarden Euro. „Die aktuellen Zahlen bestätigen, dass wir die abgesenkte Ergebnisprognose von 2,1 Milliarden Euro für das Jahr 2018 voraussichtlich erreichen werden, wenn wir weiterhin konsequent gegensteuern“, schreibt Bahnchef Richard Lutz in einem Brief an seine Führungskräfte, der der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag vorlag. „Die Oktober-Zahlen sehen jedenfalls für den gesamten Konzern recht ordentlich aus.“ Das Schreiben kam unmittelbar nach einer Strategiesitzung von Aufsichtsrat und Vorstand des Staatskonzerns, in dem über einen Weg aus der Krise beraten wurde.

Der Konzern will dafür im Mittelfristzeitraum, also bis 2023, rund fünf Milliarden Euro zusätzlich investieren. Woher das Geld kommen soll, ist allerdings unklar. Weder gibt es bislang eine Zusage für zusätzliches Geld aus dem Bundeshaushalt, noch ein Signal des Aufsichtsrats für den Verkauf der Auslandstochter Arriva, wo der internationale Nahverkehr der Bahn gebündelt ist. Gegen eine weitere Erhöhung der Bahn-Schulden, die schon bei rund 20 Milliarden Euro liegen, hat der Haushaltsausschuss des Bundestages ein Veto eingelegt.

„Am Ende des Mittelfristzeitraums wollen wir alle für das Geschäft und die Zukunft notwendigen Ausgaben ohne zusätzliche Verschuldung stemmen“, verspricht Lutz in dem Brief. „Die Herausforderungen dabei sind enorm. Wir setzen in den kommenden Jahren voll auf Wachstum. Gleichzeitig muss die Ertrags- und Finanzkraft in den nächsten Jahren deutlich gesteigert werden.“

  • rtr
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