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Deutsche Bahn erwartet Streik Lokführer stimmen für Arbeitsniederlegungen

Die Deutsche Bahn muss sich im verhärteten Tarifkonflikt mit der Lokführergewerkschaft GDL auf weitere Streiks einstellen. Eine große Mehrheit der Gewerkschaftsmitglieder stimmte für weitere Arbeitskampfmaßnahmen.
02.10.2014 Update: 02.10.2014 - 16:29 Uhr 2 Kommentare
Die Tarifverhandlungen zwischen Deutscher Bahn und GDL sind festgefahren. Quelle: dpa

Die Tarifverhandlungen zwischen Deutscher Bahn und GDL sind festgefahren.

(Foto: dpa)

Frankfurt Im verhärteten Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn haben sich die Lokführer mit großer Mehrheit für weitere Streiks ausgesprochen. Nach Auszählung einer Urabstimmung unter rund 20.000 Gewerkschaftsmitgliedern stimmten 91 Prozent für weitere Arbeitskampfmaßnahmen, wie die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Nähere Einzelheiten will Gewerkschaftschef Claus Weselsky in Kürze auf einer Pressekonferenz mitteilen. Allerdings stellte er bereits klar, dass es bis einschließlich Sonntag, 5. Oktober, keinen Streik geben werde.

Unmittelbar vor der Entscheidung über neue Arbeitskämpfe am Donnerstag hatte die Deutsche Bahn der Lokführergewerkschaft GDL eine neue Offerte vorgelegt.

Vor einer Woche war ein erneuter Versuch gescheitert, wieder Bewegung in die festgefahrenen Tarifverhandlungen zu bringen. Die GDL fordert von der Bahn Lohnsteigerungen um fünf Prozent, eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit um zwei auf 37 Stunden und zudem bessere Schichtpläne.

Einer der zentralen Streitpunkte ist jedoch der Anspruch der GDL, neben den Lokführern auch die Zugbegleiter und Rangierführer vertreten zu wollen. Die Gewerkschaft hatte bereits zweimal mit Warnstreiks den Zugverkehr bundesweit für einige Stunden zu großen Teilen lahmgelegt.

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    2 Kommentare zu "Deutsche Bahn erwartet Streik: Lokführer stimmen für Arbeitsniederlegungen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Dann soll doch die GDL streiken und die Lokführer sich selbst wegrationalisieren.

      Es gibt ja Gott sei Dank noch andere Alternativen um von A nach B zu kommen...wie z.B. die Fernbusse, Flieger, Carsharing, Leihautos und Mitfahrgelegenheiten.

      Die Zeiten sind vorbei wo man noch auf die Deutsche Bahn angewiesen war.
      Wenn die Gewerkschaft bzw. der Gewerkschaftsboss nicht merkt ...das er über das Ziel hinaus schießt. Das die Deutsche Bahn keine Monopolstellung mehr hat und somit wirtschaftlich nicht ganz so dolle darsteht wie früher...dann wird er sich nicht wundern müssen wenn seine Gwerkschaftsmitghlieder keinen Job mehr haben. Da wo kein Geld reinkommt auch kein Geld ausgegeben werden kann .

    • Die Automobilhersteller haben fertige Systeme zum automatischen Fahren in ihren Schubladen liegen, der Bosch und andere können sie schon produzieren. Die Unfallzahlen mit Automatik sind bereits geringer als mit menschlichen Schwächen. Einziges Problem: Die Juristen wissen noch nicht, wem sie das Restrisiko zuschieben sollen.

      In eine Bahn eingebaut, sind diese Fragen aber klar, denn gegen ein unerwartetes Hindernis kann auch ein Lokführer nichts machen. Die Automatiken aber werden garantiert schneller notbremsen. Daher gibt es überhaupt kein Hindernis, die bekannten automatischen Führungssysteme der Autoindustrie in Lokomotiven einzubauen.

      Im Ergebnis werden die Lokführer nicht mehr durch ständige, unvermeidliche Selbstmördertötungen psychisch belastet, das Machbare ist getan, besser als mit dem verdutzten Menschen. Und die Lokführer können bei vollem, bisherigem Gehalt zu Hause bleiben. Die Ersparnis beruht auf fortfallenden Lokführerstellen.

      Alle sind froh und die Bahn wird wieder planbar.

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