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Deutsche Bahn: Langer Weg zu neuen Preisen

Handelsblatt DÜSSELDORF. Das neue Preissystem der Bahn, gestern offiziell vorgestellt, war eine schwere Geburt. Prinzipiell hatte schon Hemjö Klein, ebenso schillernder wie ideenreicher Personenverkehrs-Vorstand der alten Bundesbahn, mit seinen "Pro-Loco-Tarifen" die Richtung vorgegeben. Dass die Realisierung so lange dauerte, liegt nicht nur an den umfangreichen technischen Umstellungen der gesamten Buchungs-Maschinerie. Die neue Tarifstrukur birgt auch erhebliche unternehmerische Risiken. Die Tarifexperten bewegen sich auf einem schmalen Grat: Wieviel Rabatt ist möglich, um neue Kunden zu locken, und wie lässt sich zugleich die Ertragssituation verbessern? Beim Massengeschäft der Bahn mit 1,71 Milliarden Fahrgästen im vergangenen Jahr können falsche Berechnungen - selbst hinter dem Komma - zum finanziellen Absturz führen. Wird das neue Preissystem im Herbst 2002 eingeführt, werden sich Erfolg oder Misserfolg erst im Geschäftsjahr 2003 erweisen.

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