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Deutsche Bahn Staatskonzern muss Prognosen erneut senken

Rüdiger Grube muss erneut die Umsatz- und Gewinnziele revidieren. Der Aufsichtsrat ist alarmiert – die Arbeitnehmervertreter verlangen mehr Informationen. Der neue Sanierungsplan des Bahn-Chefs soll die Wende bringen.
13.12.2015 - 18:06 Uhr
Der finale Rettungsplan des Ober-Eisenbahners Grube kommt nach Ansicht einiger Aufsichtsräte zu spät. Quelle: dpa
Rüdiger Grube

Der finale Rettungsplan des Ober-Eisenbahners Grube kommt nach Ansicht einiger Aufsichtsräte zu spät.

(Foto: dpa)

Berlin Bahn-Chef Rüdiger Grube führt einen Kampf an vielen Fronten. Er versucht, aufgebrachte Gewerkschafter zu beruhigen, den Eigentümer der Deutschen Bahn, den Staat, zu überzeugen und mit den Beratern von McKinsey ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln.

Es ist ein zäher Prozess. Und die Zahlen, die der 64-jährige Manager dem Aufsichtsrat an diesem Mittwoch präsentieren wird, zeugen nicht von der Aufbruchsstimmung, die Grube seit Amtsantritt verbreitet. Denn selbst die im Frühjahr nach unten revidierten Prognosen sind heute schon wieder Makulatur. So wird die Bahn in den nächsten fünf Jahren 13 Milliarden Euro weniger einnehmen als bisher geplant. Auch der operative Gewinn bleibt bis zum Jahr 2020 um insgesamt 3,6 Milliarden Euro unter den Erwartungen, erfuhr das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen. Die Deutsche Bahn wollte die Zahlen nicht kommentieren.

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