Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Deutsche Bahn Zweite Klasse bekommt kostenloses Wlan

Die Deutsche Bahn hat angekündigt, dass Fahrgäste der zweiten Klasse sich ab Dezember kostenlos ins Wlan einwählen können. Das System soll in 250 ICE-Zügen eingebaut werden und kostet das Unternehmen 100 Millionen Euro.
Ab Dezember sollen auch Bahnfahrer in der zweiten Klasse kostenloses WLAN nutzen können. Quelle: dpa
Deutsche Bahn

Ab Dezember sollen auch Bahnfahrer in der zweiten Klasse kostenloses Wlan nutzen können.

(Foto: dpa)

BerlinAb Dezember sollen auch Bahnfahrer in der zweiten Klasse kostenloses Wlan nutzen können. Am Montag startete der Einbau eines neuen, erheblich leistungsfähigeren Wlan-Systems in 250 ICE-Züge, wie die Deutsche Bahn in Berlin mitteilte. Die umgerüsteten Züge seien an einem neuen Wlan-Logo zu erkennen.

Ausgerüstet werden die Züge mit der „derzeit modernsten Wlan-Technik der schwedischen Firma Icomera“, wie die Bahn erklärte. Sie greife auf die jeweils schnellsten Datennetze aller Mobilfunknetze zu und könne durch intelligentes Bündeln der Netzbetreiberkapazitäten bedeutend höhere Datenvolumen verarbeiten.

Die zur Verfügung stehende Bandbreite im Zug ist aber abhängig von der Leistungsfähigkeit der Mobilfunknetze. „Damit alle Reisenden gerecht und ausgewogen auf das bestmögliche Angebot zugreifen können, verteilt das System die verfügbaren Bandbreiten möglichst gleichmäßig unter den Fahrgästen“, erklärte die Bahn.

Das ist die neue Generation auf der Schiene
Eine neue Generation geht an den Start
1 von 15

Der ICE 4 wurde am 14. September 2016 in Berlin offiziell vorgestellt. Ab Ende 2017 geht er in Dienst und soll dann Schritt für Schritt die Züge der ersten beiden Generationen ablösen. Seit 25 Jahren fährt der Hochgeschwindigkeitszug durch Deutschland.

(Foto: Deutsche Bahn)
Startschuss für den Hochgeschwindigkeits-Verkehr: Der ICE 1
2 von 15

Der Intercity-Express hieß anfangs noch Intercity Experimental. Denn für die Deutsche Bahn war es eine Revolution. Der Hochgeschwindigkeits-Fernverkehr wurde auf Triebzüge umgestellt. Bis in die achtziger Jahre galten Lokomotiv-bespannte Züge als das Nonplusultra. 1987 bestellte die damalige Bundesbahn 41 ICE-Züge. Kostenpunkt 2,1 Milliarden D-Mark oder gut eine Milliarde Euro.

(Foto: dpa)
Premiere 1991
3 von 15

In Betrieb gingen die Züge vor genau 25 Jahren, parallel zur Eröffnung der ersten Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover-Würzburg. Später bestellte die Bahn noch einmal 19 Züge nach. Der schwärzeste Tag dieser ersten ICE-Generation war der 3. Juni 1999. In Eschede entgleiste ein Zug, 101 Menschen kamen ums Leben. Der ICE 1 fährt maximal 280 Stundenkilometer schnell.

(Foto: dpa/picture-alliance)
Die Marketingidee: Der ICE 2
4 von 15

Die Idee für eine zweien Generation von ICE-Zügen kam eigentlich aus der Marketingabteilung der Bahn, die gerade (1994) privatisiert worden war. Denn die 44 ICE bestanden im Gegensatz zu ihrem Vorgänger mit maximal 14 Mittelwagen nur noch aus sechs Mittelwagen. Dafür sind zwei Züge koppelbar. Die Bahn...

(Foto: dpa)
Doppelzug für doppelt so viel Strecke
5 von 15

...wollte mehr Flügelzüge einsetzen. So wird die Linie Berlin – Rheinland noch heute in Hamm getrennt, ein Zug fährt über das nördliche Ruhrgebiet nach Köln, der andere durch das südlich gelegene bergische Land. Hier hat es noch keinen Totalausfall gegeben. Alle Triebzüge sind bis heute im Einsatz. Höchstgeschwindigkeit 280 Stundenkilometer.

(Foto: obs)
Der Kurvenspezialist: Der ICE T
6 von 15

Um auch auf kurvenreichen Strecken schneller voranzukommen ohne dass die Gleisanlagen für Milliarden umgebaut werden müssen, entwickelte die Industrie auf Betreiben der Bahn in den neunziger Jahren den ICE T. 1999 und 2000 gingen insgesamt 70 Züge in Betrieb, deren Höchstgeschwindigkeit mit 230 Stundenkilometer naturgemäß geringer liegen konnte als bei den anderen ICEs.

(Foto: dpa)
Gute Kurvenlage
7 von 15

Das Besondere an diesen Fahrzeugen ist die so genannte Neigetechnik. Die Triebzüge legen sich regelrecht in die Kurven – was allerdings nicht alle Fahrgäste als angenehm empfinden. Die ICE T waren die ersten Fernzüge, bei denen Fahrgäste in den Lounges der Endwagen dem Lokführer sozusagen über die Schulter sehen konnten.

(Foto: dpa)

Bis Ende des Jahres soll der Einbau der Icomera-Technik abgeschlossen sein. Die Bahn investiert eigenen Angaben zufolge insgesamt 100 Millionen Euro in das neue Wlan sowie neue Mobilfunk-Repeater im ICE.

Leistungsfähiges Wlan und ein verbesserter Telefonempfang sind Teil des schon vergangenen Dezember vorgestellten Programms Zukunft Bahn. Das Wlan-Netz soll demnach in den kommenden Jahren nach und nach entlang der Reisekette auf mehr Fernverkehrszüge, Bahnhöfe und auch auf S-Bahn- und Nahverkehrszüge ausgedehnt werden.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • afp
Startseite