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Deutsche Börse Optimismus trotz Nyse-Fusionsflop

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Francioni peilt ein Ebit von bis zu 1,35 Milliarden Euro an

Im ersten Quartal machte der verhaltene Handel an den Finanzmärkten dem Unternehmen und Konkurrenten wie den US-Börsen CME und Nyse zu schaffen. Bei den Frankfurtern ging der Betriebsgewinn (Ebit) um 19 Prozent auf 260 Millionen Euro zurück. Analysten gehen davon aus, dass der Konzern seine Jahresziele nur noch erreichen kann, wenn der Handel mit Aktien und Derivaten im Jahresverlauf deutlich anzieht. Die Börse peilt für 2012 ein Ebit von 1,2 bis 1,35 Milliarden Euro an nach 1,15 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.

Francioni setzt nach der geplatzten Fusion mit der Nyse notgedrungen wieder auf Wachstum aus eigener Kraft. Unter anderem will er das Geschäft mit Marktdaten ausbauen und bei der Abwicklung von Derivaten mitmischen, die derzeit noch außerbörslich gehandelt werden. Die EU möchte einen Teil der Papiere ab 2013 auf regulierte Handelsplätze verlagern, um die Stabilität und Transparenz des Finanzsystems zu erhöhen.

Francioni deutete in seiner Rede an, dass er sich dabei auch eine Zusammenarbeit mit den Banken vorstellen kann. Das Unternehmen wolle "neue Formen der Unternehmensführung erproben, bei denen wir nicht die alleinige Kontrolle halten und Kunden und Marktteilnehmer an der Formulierung der Strategie und der Verteilung der Erträge teilhaben lassen", sagte der Schweizer.

Er will künftig zudem verstärkt vom Wachstum in den aufstrebenden Märkten Asiens und Lateinamerikas profitieren. „Diesen Veränderungen im weltwirtschaftlichen Gleichgewicht müssen wir auch in unserer Unternehmensstrategie Rechnung tragen, wenn wir unsere Position halten und weiter verbessern wollen“, erklärte Francioni.

  • dpa
  • rtr
  • pan
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