Deutsche Börse verkauft eigene Aktien Papiere im Wert von 200 Millionen Euro angeboten

725 Millionen Euro – so viel soll der Kauf der Devisenhandelsplattform 360T die Deutsche Börse kosten, ein Großteil davon ist geliehen. Doch 200 Millionen Euro sollen aus Aktienerlösen kommen – über Nacht.
Kommt der Deal zustande, wäre das für die Deutsche Börse die größte Übernahme seit 2007. Quelle: dpa
Devisenhandelsplattform 360T

Kommt der Deal zustande, wäre das für die Deutsche Börse die größte Übernahme seit 2007.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Deutsche Börse verkauft eigene Aktien, um die Übernahme der Devisenhandelsplattform 360T zu finanzieren. Papiere im Wert von bis zu 200 Millionen Euro sollen über Nacht an institutionelle Investoren losgeschlagen werden, wie Deutschlands größter Börsenbetreiber am Donnerstagabend mitteilte. Dadurch will das Unternehmen eine Herabstufung durch die Ratingagenturen verhindern. Die Deutsche Börse hatte Ende Juli angekündigt, die in Frankfurt beheimatete Plattform für 725 Millionen Euro zu schlucken - die größte Übernahme seit 2007. Ein Großteil des Deals wird durch Anleihen finanziert.

Die größten Börsenbetreiber der Welt
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Platz 8: Hong Stock Exchange

Auf Rang acht rangiert die Hong Kong Stock Exchange mit einem Handelsvolumen von 1,6 Billionen Dollar. Damit ist die Hongkonger Börse die kleinste der drei chinesischen Börsen. Gemessen an der Marktkapitalisierung (24,9 Billionen Dollar) ist der Konzern die Nummer eins der Börsenbetreiber. Die Hong Kong Stock Exchange zeichnet sich durch eine gepflegte Mittagspausevon 12.30 bis 14.30 aus. Ansonsten wird wie an der New Yorker NYSE von 10 bis 16 Uhr gehandelt.

Fotos: dpa, ap, Reuters

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Platz 7: Korea Exchange

Mit einem Handelsvolumen von 2,0 Billionen Dollar liegt die Börse in Südkorea auf Platz sieben. Neben der Eurex und der Chicago Mercantile Exchange ist die Börse in Seoul eine der weltweit größten Derivatebörsen.

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Platz 6: Shenzhen

Die zweitgrößte Börse Festlandchinas kommt auf ein Handelsvolumen von 3,6 Billionen Dollar. Ihre Besonderheit: IPOs wurden in Shenzhen im Jahr 2000 eingestellt und werden nur noch an der Börse in Shanghai gehandelt. In Shenzhen wurde ein spezieller Markt für Privat- und Technologieunternehmen geschaffen.

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Platz 5: Tokyo Stock Exchange

Die Börse in Tokio blickt auf eine sehr viel längere Geschichte zurück als die Pendants in China. Die Börse wurde 1878 gegründet und 1943 mit anderen kleineren Börsen des Landes zur einzigen Börse Japans zusammengeschlossen. Seit 1999 gbt es keinen Parketthandel mehr, sondern nur noch den elektronischen Börsenhandels. Ihren größten Tiefpunkt erlebte das Haus im November 2005, als wegen eines Programmfehlers stundenlang nicht gehandelt werden konnte. Im Januar 2010 gab die Tokioter Börse den Start eines neuen schnellen Handelssystems mit dem Namen Arrowhead bekannt, das eine Latenzzeit von 5 Millisekunden haben soll. Das Handelsvolumen betrug 2010 3,8 Billionen Dollar.

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Platz 4: London Stock Exchange/TMX

Mit einem Handelsvolumen von 4,1 Billionen Dollar steht die Londoner Stock Exchange auf dem ersten Platz der größten Börsen Europas und weltweit auf Rang 4. Kein Wunder 2004 hatte die Deutsche Börse Interesse an einer Übernahme - das Angebot war der LSE allerdings zu niedrig. Mit 3 000 handelnden Unternehmen aus über 70 Ländern ist die Londoner Börse gleichzeitig auch der internationalste aller Handelsplätze und über 300 Jahre alt.

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Platz 3: Shanghai Stock Exchange

Die Börse Shanghai wurde im November 1990 als Wertpapierbörse in Shanghai in der Sonderwirtschaftszone Pudong gegründet. Heute ist sie mit einem Handelsvolumen von 4,5 Billionen Dollar die wichtigste Börse auf dem chinesischen Festland und im weltweiten Vergleich die Nummer 3.

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Platz 2: Nasdaq OMX

Im Februar ist die Nasdaq 40 Jahre alt geworden. Die Stimmung zum Jubiläum hätte besser sein können. Kritiker frotzeln: Die Revolutionäre sind alt geworden: Die Geschichte der Nasdaq begann 1961 zurück. Der US-Kongress ließ bei der Börsenaufsicht SEC das außerbörslichen Geschehen im sogenannten "Over the Counter"-Markt (OTC) beobachten, also dem außerbörslichen Handel mit Wertpapieren. Das Ergebnis war ernüchternd. Es brauchte ein System, dass diese unregulierten Geschäfte erfasste ...

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