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Deutsche Discounter Aldi und Lidl stoppen Verkauf von Energydrinks an Kinder in den Niederlanden

Aldi und Lidl verkaufen in den Niederlanden ab Herbst freiwillig keine Energydrinks mehr an Kinder unter 14 Jahren. In Deutschland ändert sich nichts.
03.07.2018 - 20:24 Uhr Kommentieren
Die beiden deutschen Lebensmitteldiscounter verkaufen in den Niederlanden bald freiwillig keine Energydrinks mehr an Kinder unter 14 Jahren. Quelle: dpa
Aldi und Lidl

Die beiden deutschen Lebensmitteldiscounter verkaufen in den Niederlanden bald freiwillig keine Energydrinks mehr an Kinder unter 14 Jahren.

(Foto: dpa)

Amsterdam Die deutschen Supermarktdiscounter Aldi und Lidl werden in den Niederlanden keine Energydrinks mehr an Kinder verkaufen. Ab 1. Oktober dürften Kinder unter 14 Jahren die umstrittenen Getränke nicht mehr kaufen, teilte Aldi am Dienstag mit. Aldi begründete den Schritt mit zunehmenden Sorgen in der Gesellschaft. „Indem wir Energydrinks nicht mehr an Kinder verkaufen, stimulieren wir sie, eine gesündere Wahl zu treffen.“

Auch Lidl kündigte den Verkaufsstopp für Kinder in den Niederlanden am Dienstag an. „Dies ist erst ein erster Schritt“, sagte eine Sprecherin von Lidl im Radio. Möglicherweise werde das Mindestalter noch erhöht. Lidl hatte erst kürzlich angekündigt, in den niederländischen Filialen keine Zigaretten mehr zu verkaufen.

Energiegetränke gelten wegen des hohen Gehalts an Koffein und Zucker als ungesund. Sie können Ärzten zufolge zu Unruhe, Übermüdung und Herzrhythmusstörungen führen.

Der niederländische Verband von Kinderärzten hatte Anfang des Jahres ein Verbot der Energiegetränke für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gefordert. Das hatte das Gesundheitsministerium zwar abgelehnt, Schulen, Sportvereine und Unternehmen aber zu Maßnahmen aufgerufen. Die Ernährungsbehörde empfiehlt, dass Kinder bis 14 Jahre die Energiegetränke nicht trinken sollten. Viele Schulen hatten die Drinks bereits aus den Kantinen entfernt.

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    In Deutschland plant Aldi Nord derzeit keine Altersbeschränkungen bei Energydrinks, wie das Unternehmen am Dienstag auf Anfrage mitteilte. Aber der Discounter weise – wie gesetzlich vorgeschrieben – auf den Etiketten auf den erhöhten Koffeingehalt hin.

    • dpa
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