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Deutsche KPMG darf in USA notierte Unternehmen prüfen, ohne Arbeitspapiere weitergeben zu müssen US-Aufsichtsbehörde kommt Prüfern entgegen

Deutsche Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die in den USA gelistete Unternehmen prüfen, brauchen offenbar ihre Arbeitspapiere – die Unterlagen des Jahresabschlusses – entgegen den Forderungen des Sarbanes-Oxley- Gesetzes (SOX) nicht herauszugeben.

lü DÜSSELDORF. Wie Branchenführer KPMG mitteilt, hat die US-Aufsichtsbehörde für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, das Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB), dem Registrierungsantrag der KPMG Deutschland stattgegeben, obwohl sie die Abgabe entsprechender Erklärungen verweigert hatte. Das SOX verlangt eigentlich die Offenlegung sämtlicher vom PCAOB angeforderten Informationen über die geprüften Unternehmen einschließlich der Herausgabe von Arbeitspapieren.

Nach PCAOB-Regel 2105 können Prüferpraxen jedoch von einzelnen Angabepflichten befreit werden. Hierzu müssen sie durch ein Gutachten nachweisen, dass solche Angaben gegen deutsches oder europäisches Recht verstoßen würden. Eine Studie des Instituts der Wirtschaftsprüfer und der Wirtschaftsprüferkammer war zu dem Ergebnis gelangt, dass eine derart weit reichende Verpflichtung mit deutschem Recht unvereinbar sei.

Mit der PCAOB-Registrierung ist KPMG als erste deutsche WP-Gesellschaft in den USA zugelassen.

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