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Deutscher Einzelhandel Überraschender Umsatzrückgang im April

Höhere Beschäftigung und steigende Löhne sorgen für Kauflaune. Trotzdem musste der deutsche Einzelhandel im April ein Umsatzminus einstecken. Der zuständige Verband rechnet dennoch mit einem positiven Jahresergebnis.
31.05.2017 - 11:40 Uhr Kommentieren
Der deutsche Einzelhandel legt im April eine kleine Pause ein. Quelle: dpa
Einkäufe

Der deutsche Einzelhandel legt im April eine kleine Pause ein.

(Foto: dpa)

Berlin Die deutschen Einzelhändler sind mit leichten Umsatzeinbußen in das zweite Quartal gestartet. Ihre Einnahmen schrumpften im April um 0,3 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Preisbereinigt (real) fiel das Minus mit 0,2 Prozent etwas geringer aus. Von Reuters befragte Analysten hatten hier mit einem leichten Wachstum gerechnet, nachdem es in den beiden Vormonaten jeweils nach oben gegangen war.

Von Januar bis April zählten die Einzelhändler 2,5 Prozent mehr in den Kassen. Der Branchenverband HDE peilt für das laufende Jahr einen um zwei Prozent höheren Umsatz an, nach einem Plus von 2,3 Prozent 2016.

Das sind Deutschlands größte Shopping-Center
Platz 15: Donau Einkaufszentrum, Regensburg
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Das Donau Einkaufszentrum in Regensburg hat Geschichte: Bei seiner Errichtung 1967 war es das erste vollklimatisierte, zweigeschossige Einkaufszentrum Europas. Außerdem war es bei seiner Eröffnung das erste Einkaufszentrum Bayerns. Über die Jahre wurde es mehrmals erweitert, die Mietfläche erstreckt sich heute über 68.200 Quadratmeter.

Quelle: EHI Retail Institute

(Foto: dpa)
Platz 13: Rhein-Ruhr-Zentrum, Mülheim an der Ruhr
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Das Rhein-Ruhr-Zentrum in Mülheim wurde 1973 auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Humboldt eröffnet. Der Bau kostete rund 150 Millionen D-Mark. Heute verfügt es über rund 70.000 Quadratmeter Verkaufsfläche.

(Foto: Tuxyso / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0)
Platz 13: Limbecker Platz, Essen
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Die durchschnittliche Größe der Malls in Deutschland ist zuletzt stark gestiegen. Betrug sie 2013 noch 24.000 Quadratmeter, waren es 2014 schon 40.000 Quadratmeter im Schnitt. Der Limbecker Platz in Essen liegt da noch deutlich drüber. 70.000 Quadratmeter Mietfläche bedeuten den geteilten Platz 13.

(Foto: dpa)
Platz 12: Nova Eventis, Günthersdorf
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Der Einkaufs- und Erlebnispark Nova Eventis in Günthersdorf entstand nach einem 170 Millionen Euro schweren Umbau des Vorgänger-Centers Saale-Park und wurde 2006 eröffnet. Zwischen Leipzig und Halle verpasst gelegen ist es mit 76.000 Quadratmetern Mietfläche das größte Einkaufszentrum der Region Leipzig-Halle.

(Foto: ZB)
Platz 11: Boulevard Berlin, Berlin
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Der Boulevard Berlin in Steglitz ist eine von mehreren Mega-Malls in der Hauptstadt. Erst 2012 eröffnet, wurde die Ladenfläche von ursprünglich 76.000 Quadratmetern bereits auf 80.015 Quadratmeter Mietfläche erweitert.

(Foto: dapd)
Platz 10: Elbepark, Dresden
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Seit seiner Eröffnung 1995 wuchs der Elbepark in Dresden trotz Protesten des örtlichen Einzelhandels mehrmals deutlich. Nach der jüngsten Erweiterung verfügt er über eine Ladenfläche von 81.000 Quadratmetern.

(Foto: Z thomas / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0)
Platz 9: LP12 Mall of Berlin, Berlin
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Die LP12 Mall of Berlin am Leipziger Platz wurde im September 2014 eröffnet – das LP12 steht dabei für die Anschrift Leipziger Platz 12. Derzeit verfügt es über eine Mietfläche von 85.000 Quadratmetern.

(Foto: dpa)

„Ursache für die guten Zahlen ist vor allem die gute Beschäftigungssituation“, sagte HDE-Sprecher Stefan Hertel. „Die Verbraucher haben Geld in der Tasche und sind bereit, es auszugeben.“ Die Verdienste der rund 17 Millionen Beschäftigten in Deutschland mit einem Tarifvertrag legten im ersten Quartal um durchschnittlich 2,8 Prozent zu und damit deutlich stärker als die Verbraucherpreise. Das sorgt für Kaufkraftgewinne.

Besonders gut lief im ersten Jahresdrittel der Internet- und Versandhandel: Er steigerte seinen Umsatz um 7,2 Prozent. Das Geschäft mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf zog um 3,2 Prozent an. Mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren wurden dagegen 1,3 Prozent weniger umgesetzt.

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