Discounter Aldi & Co büßen weiter Marktanteile ein

Lebensmitteldiscounter haben ihre Preise im vergangenen Jahr weit stärker angehoben als Supermärkte und dafür weiter Marktanteile eingebüßt. Am stärksten traf das Marktführer Aldi.
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FrankfurtAldi, Lidl & Co. verlieren weiter an Boden. Im vergangenen Jahr sank der Marktanteil der Lebensmitteldiscounter erneut um 0,2 Punkte auf 43,4 Prozent, wie „Focus“ und „Wirtschaftswoche“ am Samstag unter Berufung auf Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) berichteten. Zudem hätten die Discounter die Preise deutlich stärker erhöht als die Konkurrenz.

Die Preise bei Aldi, Lidl & Co seien um 4,5 Prozent gestiegen. In Supermärkten hätten Lebensmittel im Schnitt nur 2,1 Prozent mehr gekostet, im gesamten Lebensmittelhandel 2,8 Prozent, berichtete die „Wirtschaftswoche“. Angesichts ihrer knapp kalkulierten Margen seien die Discounter gezwungen gewesen, die Preise wegen der teils massiv gestiegenen Rohstoffkosten zu erhöhen.

2008 hatten die Discounter laut „Focus“ noch einen Marktanteil von 44,5 Prozent. Der Rückgang sei vor allem auf die Schwäche des Marktführers Aldi zurückzuführen. Nach zwei Jahren mit rückläufigen Umsätzen „entwickelten sich die beiden Ketten Aldi Nord und Süd wieder am schlechtesten unter den Discountern“, sagte GfK-Experte Wolfgang Adlwarth dem Magazin.

  • rtr
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6 Kommentare zu "Discounter: Aldi & Co büßen weiter Marktanteile ein"

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  • Seltsame Kommentare für Handelsblatt (!)-Leser. Es ist doch gut, wenn Aldi weniger Preisdruck ausübt. Viele Preise waren ungesund niedrig. Auch wer keine Markenware meint haben zu müssen, kann heute getrost zu Rewe oder Edeka gehen, denn die Preise der Eigenmarken sind dort weitgehend identisch mit denen bei Aldi, Lidl, Netto oder Norma. Diese Entwicklung MUSSTE sich auf den Marktanteil von Aldi auswirken, denn Edeka und Rewe haben oft besser erreichbare Standorte UND Vollsortimente. Das begrenzte Sortiment an Markenprodukten, das Netto und Lidl führen, ist dort ja meist auch nicht billiger.

    Sogar bei Bio-Ware haben andere Händler gelernt, sich gegen den einstigen Angstgegner Aldi zu behaupten. Bei Bio-MoPro z.B. kann der von Dennree belieferte mittelständische Bio-LEH längst mit Aldi konkurrieren. Würde Aldi versuchen, über Kampfpreise den Umsatz hochzujagen, ginge das zulasten der Marge. Sie tun es nicht (mehr), und über diese Vernunft sollte man sich freuen.

    Überhaupt: Für wen sollte es denn eine schlechte Nachricht sein, dass Aldi ein bisschen bei den Marktanteilen verliert? Nord- und Süd-Albrechts sind keine AGs, also gibt es keine Aldi-Aktionäre, um die sich das Handelsblatt Sorgen machten müsste. Die Jungs wissen schon, was sie tun.

    Das ist das, was der Handel gerade lernt: Den Verbrauchern dämmert, dass es sich nicht mehr lohnt, literweise Sprit zu verjubeln, um jede Ware beim vermeintlich billigsten Discounter zu kaufen. So kauft man heute beim einen, morgen beim anderen, zahlt das gleiche und vergleicht am Ende zwei Dinge: die Erreichbarkeit (und Atmosphäre) des Markts und die Qualität (und Frische) der Produkte. Wer dann immer noch in mehrere Märkte geht, der kauft dann zum Beispiel die Eiskrem bei Lidl, den Gouda bei Edeka und die Salami bei Aldi, weil die Ware besser ist. Smart Shopping statt ultimativer Schnäppchenjagd.

  • Egal bei welchem Supermarkt oder Disconter sie einkaufen ,
    die Preise alle gleich .

    Nach meiner Ansicht sind das Preisabsprachen u. dazu noch
    Preistreiberei.

    Aldi ist für den Normalo kein Aldi mehr den es früher gab.

    Die Kunden schauen wahrscheinlich nicht mehr auf den
    Preis ,Aldi wird schon den Superpreis haben .Denkste !

    Die Angebote im Flyer sind die Preise laut Preisschild
    im Markt .

    Also wo sind hier die Angebote bei Lebensmittel - Fehlanzeige !

    Egal in welchen Laden sie gehen ,alle Preise kennen nur
    eine Richtung ,im Steigflug nach oben .

    Die Markt-Analysten wollen dem Kunden vorgaukeln,in den Märkten ist alles preiswert .

    Aber das Gegenteil ist der Fall !

    Nur noch teuer u. teurer ist die Devise .


    Liebe Kunden ,trickst die Marktstrategen doch aus durch

    Mini -Einkäufe ,vieles wird eh nur auf Vorrat gekauft .

    Der Kunde bestimmt die Preise ,in dem er diesen Laden meidet.


    Siehe Schlecker u. seine Folgen !

  • Kann Nachdenker nur unterstützen: KEINER zwingt mich, alles bei X oder / und Y zu kaufen. Was nützen mir die toll aufgebauten Obst / Gemüse Theken bei EDEKA, wenn die gleiche Ware bei Aldi in den Bananenkisten echt billiger ist. Der Trick mit der untergeschobenen und extrem hochpreisigen BIO-Ware ist das nächste Ärgernis. Dass die Angebote für nächste Woche bei allen Discountern ausliegen finde ich gut: so weiß ich, was angeboten wird und wo ich NICHT hinfahren muss.

  • Nette Beschreibung, aber letztlich kochen die Discounter alle die gleiche Suppe, weil die Leute alles möglichst billigst haben wollen. Ob man da Lidl hervorheben sollte, mag ich aber nicht nachvollziehen, sehr viele Reklamationen. Man muß in diesen Läden ja auch wirklich nicht alles kaufen.
    Erstaunt hat mich schon seit längerer Zeit, wieviel "dicke Autos der Oberklasse" dort jeweils auf den Parkplätzen zu sehen sind.....Es ist ja nicht alles schlecht, was die verkaufen, man muß halt selektieren.
    Auch erst, seit Edeka "Preisknüller" anbietet, läuft die Landenkette besser, angedacht der Mitnahmeeffekt.

    Und nicht vergessen, das Internet lockt auch vermehrt Käufer an auf allen Ebenen.

  • Im Ernst wer kauft Schuhe bei Aldi? Wer kauft überhaupt etwas das man anprobieren muß im Aldi Laden?
    Aldi hat andere Probleme die die MBA Absolventen Bubis die jetzt dort das sagen haben gar nicht erkennen.
    1. Die Werbung ist aus den Anzeigenblätter und
    Tageszeitungen verschwunden!
    2. Die Preise bei den Lebensmittel stimmen nicht mehr!
    z.B. Die Wurst, Schincken und andere Speziälitäten
    werden immer mehr in aufgeblasen riesigen
    Mogelpackungen mit z. B. 80 gr Inhalt o.
    ähnlichen Täuschungen verkauft. .
    3. Die Preise beim Obst stimmen nicht mehr(auch hat
    es schon 800gr. Mogelpackungen gegeben).Aldi hatte
    auch als erster versucht die Äpfel Pink Crisp auf
    2,29 anzuheben. Bei Trockenobst z.b. ist er einfach
    teuer.
    4. Seine Hochpreisangebote im Schokosektor Moser-Roth
    (Trumpf als Lieferant)kommen
    nicht an die Edelmarke von Lidl (Lieferant
    Rausch einfach eine Klasse besser)ran
    4. Die Qualität bei seinen no name Elektroprodukten stimmen
    nicht mehr. z.B. Sein jetzt schon seit 2-3 Jahren
    angeboten Rasenmäher ( ein Einhell-Produkt-fast immer
    ein no go Anbieter) hat ein Schneidemesser aus besserm
    Blech)
    5. Und bei no name Artikel haben jetzt alle Märkte und
    Discounter über ihre Handelsmarken die gleiche Preise!
    6. Die Sonderangeboten bei non Food Artikel locken auch
    niemand hinterm Ofen hervor,bei fehlender Werbung
    wissen die meisten gar nicht das es sie gibt.
    7. Fremdfirmen wischen und fegen teilweise ab 18.45
    meist mit finsterm Gesicht zwischen den Kunden herum.

    Nun so geht es seinen Weg...Die Führung akademisch abgehoben weit entfernt vom Kunden...die Werbung eingedampft..ein Meeting jagt das andere...die Produkte werden aufgeblasen und haben endlich das was MBA Absolventen so lieben mehr Schein als Sein!
    Und als Schluß.. hat schon irgendjemand einen Blick auf sein Online-Seite geworfen-Schlecht-Schlechter-Aldionline

  • ALDIS Untergang habe ich bereits vor Jahren vorausgesagt.
    Es basiert auf einem getürktem Kundenfreundlichem System:
    Dem reinen Glauben an die Qualität der Ware. Aber wer schon MEDION-Mist verkauft(e) mußte seine Strafe kassieren.

    Zur weiteren Verdeutlichung: Der alte ALDI beruhte auf der Erkenntnis, daß beim Einkauf- Transport-Anbietungsprozeßablauf einiges einzusparen sei. Weil es Arbeitszeit sparen half. Und wie ist es jetzt?

    DER KUNDE ZAHLT DOPPELT!!! Mit SEINER Zeit!

    Für wie blöd haben die Ihre Kunden verkauft: Wühltische, Nix sortiert, draußen an der Tür; die Angebote von NÄCHSTER Woche????
    Was ist den das für eine Informationspolitik???

    z.B Schuhe: ohne Bedienung, Einheitsgrößen.
    Das nächste Problem: Nehmen wir mal an, Sie suchten Größe 46. Wo steht der Hinweis, daß es ein Paar in dieser Größe gibt? Und wie viele Paare davon vorhanden sind. Da wühlen Sie in so einem Korb herum. Lächerlich! DEICHMANN und CO können es zigMal besser!

    Spätestens nach einem halben Tag ist alles durcheinander gewühlt.
    Und nun geht der SChuß nach hinten los: teures Personal muß in HANDARBEIT alles wieder neu sortieren: das kann sich nicht rechnen!
    ALDI hat mit seiner Einkaufspolitik zum Sterben der Milchbauern, einer autarken nationalen Landwirtschaft beigtragen, dafür gibt es jetzt die "Strafe". In meinen Augen moralisch gerechtfertigt.

    Ich werde alles dafür tun, damit dieses ALDI-System, wie wir es heute kennen, endgültig zu Fall kommt, gesellschaftspolitisch betrachtet. Ich stehe dafür ein. Mit meinem Wort!

    MfG
    handelsblatt.com ät selbsthilfeprojektdeutschland.de

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