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Discounter Deutschland-Rendite von Aldi-Süd hat sich halbiert

Der Discounter hat 2017 in seinem Deutschland-Geschäft deutlich an Umsatzrendite eingebüßt. Ein Problem sind die steigenden Personalkosten.
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Deutschland-Rendite von Aldi-Süd hat sich halbiert Quelle: dpa
Aldi

Der Discounter eröffnet neue Filialen im Ausland. In Deutschland läuft es dagegen offenbar weniger gut.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Aldi Süd muss auf dem deutschen Markt mit einem zunehmend schwierigen Geschäftsumfeld klarkommen. Aldis Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern habe sich 2017 im Vergleich zum Vorjahr auf 1,7 Prozent halbiert, meldet das Manager-Magazin in seiner April-Ausgabe.

Bedenklich auch: Im traditionell umsatzstarken Dezember wies der Discounter eine negative Rendite von 2,87 Prozent aus, berichtet das Magazin unter Berufung auf interne Unterlagen des Unternehmens. Ein Problem dürften die steigenden Personalkosten sein: Betrugen diese 2016 noch 8,34 Prozent vom Bruttoumsatz, stiegen sie 2017 auf 10,14 Prozent.

Für den Discounter ist Deutschland der wichtigste Markt weltweit. Mit 16,53 Milliarden Euro erwirtschaftete der Discounter gut ein Drittel seiner Bruttoerlöse hierzulande. Allerdings ist der Markt für Lebensmittel hart umkämpft. Neben traditionellen Discountern wie Lidl und Penny machen auch höherpreisige Ketten mit günstigen Eigenmarkten Aldi Konkurrenz.

Wenig verwunderlich vor diesem Hintergrund ist die Suche des Discounters von neuen Geschäftsfeldern im Ausland. So wurde Anfang März bekannt, dass Aldi Süd prüfe, stationäre Filialen in China zu eröffnen. Dabei bietet allein die Expansion nach Shanghai mit seinen 20 Millionen Einwohnern Aldi so viele Möglichkeiten wie die Expansion in ein europäisches Land.

Und auch in Europa ist Aldi auf Expansionskurs. So eröffneten erst vor wenigen Tagen sechs Aldi-Filialen in Italien, für die Expansion zuständig ist Aldi Süd. Es ist eines der letzten Länder in Europa, wo bislang noch keine Filiale des Discounters zu finden war.

  • jur
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