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Dolce & Gabbana umgarnt Muslimas Luxus-Kopftücher vom Designer

Als eine der ersten Modefirmen bringt das italienische Luxuslabel Dolce & Gabbana Kopftücher und Gewänder für Muslimas auf den Markt. Diese Kollektion sorgt für Wirbel. Andere Designer großer Fashion-Häuser zögern noch.
14.11.2016 - 11:02 Uhr
Dolce & Gabbana bringt eine Kollektion für Muslimas auf den Markt. Nachahmer unter den Designern sind rar. Quelle: dpa
Die Muslima als Fashion-Kundin

Dolce & Gabbana bringt eine Kollektion für Muslimas auf den Markt. Nachahmer unter den Designern sind rar.

(Foto: dpa)

Berlin Die Kollektion sorgte für viel Wirbel. Ein langbeiniges Model präsentierte im Januar in einer neuen Dolce & Gabbana-Werbung nicht knappe, schwarze Spitzenkleider oder bauchfreie Blumentops – sondern Kopftücher und bodenlange Abajas, muslimische Gewänder.

Als eines der ersten großen westlichen Modefirmen brachte das italienische Luxuslabel eine Kollektion für Muslimas auf den Markt. Dolce & Gabbana erntete damit Lob und Kritik zugleich. Und machte die Muslima als Fashion-Konsumentin zum Thema. Doch lohnt sich für Modefirmen der Einstieg in den muslimischen Markt?

Das Potenzial scheint da zu sein. Einer Studie von Thomson Reuters und Dinar Standard zufolge gaben Muslime weltweit im vergangenen Jahr 243 Milliarden US-Dollar für Kleidung aus – elf Prozent der globalen Modeausgaben. Glaubt man den Zahlen, steigen die Ausgaben von Muslimen für Mode bis zum Jahr 2021 auf 368 Milliarden US-Dollar.

Es liegt also auf der Hand, warum das Fortune Magazin muslimische Frauen „den nächsten großen unerschlossenen Modemarkt“ nennt. Bislang haben sich aber nur wenige westliche Modefirmen auf dem Markt versucht. DKNY, Burberry und Tommy Hilfiger brachten Kollektionen zu Ramadan raus, dem islamischen Fastenmonat.

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    Mango präsentierte als erste günstigere Modemarke eine Kollektion, ebenfalls zum Fastenmonat. Und der japanische Mode-Riese Uniqlo arbeitete mit der muslimischen Designerin Hana Tajima zusammen, um eine Kollektion an Kopftüchern und Kleidungsstücken zu produzieren.

    Muslimas würden von anderen Konsumentinnen getrennt
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