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Doppelt so viele Manager Aldi Süd stellt Deutschland-Führung neu auf

Der Discounter Aldi Süd ordnet die Führung seines Deutschlandgeschäftes neu. Der einflussreiche Verwaltungsrat wird auf sechs Manager aufgestockt. Sprecher des Gremiums wird der bisherige Australien-Chef von Aldi.
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Aldi Süd stellt Deutschland-Führung neu auf Quelle: dpa
Aldi Süd

Der einflussreiche Verwaltungsrat des Discounters wird vergrößert. Die Zahl der Mitglieder wird auf sechs verdoppelt.

(Foto: dpa)

Mülheim/RuhrDer Discounter Aldi Süd ordnet die Führung seines Deutschlandgeschäfts neu. Dabei wird die Zahl der Mitglieder des einflussreichen Verwaltungsrates von drei auf sechs verdoppelt. Neuer Sprecher des Gremiums wird zum Jahreswechsel der bisherige Hauptgeschäftsführer der australischen Aldi-Tochter, Stefan Kopp, wie der Discounter am Montag mitteilte.

Der Verwaltungsrat ist das „oberste Beratergremium“ für die 30 Regionalgesellschaften des Händlers in Deutschland und stellt die Weichen für das wichtige Deutschlandgeschäft. Neben Kopp ziehen auch Christoph Rief, bislang Geschäftsführer bei Aldi Suisse, und der bisherige Geschäftsführer der Regionalgesellschaft Dormagen, Jürgen Krone, in das Leitungsgremium ein. Ihm gehören außerdem weiterhin Peter Ernst, Max Hofmarksrichter und Jens Ritschel an.

Wie sich das Aldi-Logo verändert hat
Die Keimzelle
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Seit 1913 betrieben Karl und Anna Albrecht in Essen-Schonnebeck ein Lebensmittelgeschäft. Die Aufnahme zeigt den Laden im Jahr 1930. Ein offizielles Logo gab es da noch nicht.

(Foto: obs/ALDI Einkauf GmBH & Co.oHG)
1948
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Wenige Jahre, nachdem die Brüder Karl und Theo das Unternehmen von ihrem Vater Karl Albrecht übernommen haben, entwerfen sie ein Logo. Damals war es noch rot mit weißer Schrift. Die Brüder expandieren stark, eröffnen 1953 in Essen das erste Regionallager.

(Foto: Aldi Süd)
1957
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Nachdem die Mutter Anna Albrecht aus der Geschäftsführung ausgeschieden ist, verschwindet auch der Name Karl des Vaters aus dem Firmenlogo. Das Unternehmen hat zu dieser Zeit schon mehr als 100 Filialen.

(Foto: Aldi Süd)
1963
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Nach der Trennung von Aldi Nord 1961 expandiert Aldi Süd als Discounter. Zugleich wechselt die Farbe des Logos. Bei Aldi Süd ist es jetzt blau mit weißer Schrift, beim Nord-Bruder genau umgekehrt: Weiß mit blauer Schrift. Der Name Albrecht wird nun in Versalien geschrieben.

(Foto: Aldi Süd)
1975
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Nach und nach setzt sich die Kurzform Aldi durch, zusammengesetzt aus den Worten Albrecht und Discount. Diese findet sich ab 1975 dann auch auf dem offiziellen blau-weißen Logo wieder. Leicht abgewandelt kam das Signet so auch in Österreich und den USA zum Einsatz.

(Foto: Aldi Süd)
1982
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Der radikale Bruch kam 1982. Die Urform des heutigen Logos wurde eingeführt: Das angeschnittene hellblaue A auf dunkelblauem Grund, gefasst von einem gelben und orangen Rahmen. Der Zusatz „Süd“ kam erst später dazu. Doch mit dem neuen Logo wurde die Trennung in Nord und Süd auch optisch klarer vollzogen. Aldi Nord hat die Urform seines heutigen Logos in Rechteckform erst in den 90er-Jahren eingeführt.

(Foto: Aldi Süd)
2006
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Im Jahr 2006 wird das Logo erneut leicht überarbeitet. Die Farben werden kräftiger, die Lettern des Schriftzugs Aldi schmaler. Aldi Süd baut sein Netz in immer mehr Ländern aus und wird zu einem internationalen Konzern.

(Foto: Aldi Süd)
  • dpa
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