Drohende Pleite US-Post muss drastisch sparen

Die digitale Welt macht der US-Post zu schaffen, denn die elektronische Post ersetzt zunehmend den Briefverkehr. Nun muss das vor der Pleite stehende Staatsunternehmen sparen. Die Samstagszustellung steht auf der Kippe.
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Lieferwagen der US-Post. Das Unternehmen muss massiv sparen, da die Pleite droht. Quelle: AFP

Lieferwagen der US-Post. Das Unternehmen muss massiv sparen, da die Pleite droht.

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WashingtonDie von der Pleite bedrohte US-Post plant im Zuge eines drastischen Sparplans den Abbau von 35.000 Arbeitsplätzen. Das staatliche Unternehmen erklärte am Donnerstag, jährlich bis zu drei Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro) einsparen zu wollen. Die «massive landesweite Infrastruktur» der Post sei nicht mehr zu finanzieren. Das Unternehmen erwägt demnach, die Hälfte seiner Briefzentren zu schließen und den Service einzuschränken.

«Wir sind heute gezwungen, uns einer neuen Realität zu stellen», sagte Konzernchef Patrick Donahoe mit Blick auf das durch das Internet radikal veränderte Geschäftsumfeld. Donahoe hatte kürzlich vor einem Bankrott der Post gewarnt und den Kongress um Gesetzesänderungen gebeten, damit das Unternehmen unter anderem die teure Krankenversicherung für seine Angestellten umbauen kann. Außerdem will die Post eigenmächtig über die Häufigkeit der Briefzustellung befinden können.

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