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Drohnenflüge Hamburger Hafen wird bundesweit erstes Testfeld für Drohnen-Luftraum

Ein neues Konzept prüft, wie Drohnenflüge schnell, aber sicher im Luftraum durchgeführt werden können. Auch das Verkehrsministerium beteiligt sich.
15.07.2021 - 09:26 Uhr Kommentieren
Bundesverkehrsminister Scheuer (CSU) will Deutschland zum internationalen Vorreiter der Drohnen-Technologie machen. Quelle: dpa
Drohne in Hamburg

Bundesverkehrsminister Scheuer (CSU) will Deutschland zum internationalen Vorreiter der Drohnen-Technologie machen.

(Foto: dpa)

Hamburg Der Hamburger Hafen ist in den kommenden Monaten das bundesweit erste Testfeld für einen Drohnen-Luftraum in Deutschland. Die staatliche Deutsche Flugsicherung (DFS) und die Droniq GmbH, eine Beteiligung von DFS und Deutscher Telekom, wollen herausfinden, wie Drohnenflüge „einfach, sicher und in Koordination mit dem bemannten Luftverkehr“ möglich sind, teilten die beteiligten Unternehmen mit.

Das Bundesverkehrsministerium, das mit einem Aktionsplan Drohnen schon in wenigen Jahren als alltäglichen Verkehrsträger etablieren will, fördert das Projekt mit einer knappen halben Million Euro.

„Baustelleninspektion, Trassenbefliegung, Gewebetransport: Drohnen werden verstärkt gewerblich genutzt“, heißt es in der Mitteilung. „Dafür müssen Drohnenflüge einfach und kurzfristig durchführbar sein. Eine Anforderung, die aufgrund teils langwieriger Fluggenehmigungsprozesse gerade in Gegenden mit hohem Drohnenaufkommen nicht immer umsetzbar ist.“

Abhilfe soll das Konzept eines „U-Space“ schaffen. In diesem räumlich abgegrenzten Luftraum koordinieren der Idee nach „spezielle Regeln und Verfahren den Drohnenverkehr und ermöglichen es, Drohnenflüge schnell, sicher und ohne langen Genehmigungsaufwand durchzuführen – auch außerhalb der Sichtweite des Piloten“.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) verspricht sich einen Schub für seinen Plan, Deutschland zum internationalen Vorreiter der Drohnen-Technologie zu machen: „Mit dem U-Space-Reallabor holen wir die Drohnen-Innovationen Made in Germany aus der Nische und in die Luft.“

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  • dpa
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