Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Dürrefolgen Kartoffeln könnten bis zu 30 Prozent teurer werden

Die Dürre in diesem Sommer bringt viele Bauernhöfe in Schieflage. Mit Sorge schauen die Landwirte auf die nun einsetzende Ernte der Speisekartoffeln.
Kommentieren
Die schlechte Ernte zieht eine Preissteigerungen von bis zu 30 Prozent mit sich. Quelle: dpa
Kartoffelernte

Die schlechte Ernte zieht eine Preissteigerungen von bis zu 30 Prozent mit sich.

(Foto: dpa)

Springe Angesichts dramatischer Ernteeinbrüche drohen Deutschlands Verbrauchern bei den Kartoffelpreisen Steigerungen von bis zu 30 Prozent. „Wir erwarten eine der kleinsten Kartoffelernten, die wir jemals in Deutschland hatten“, sagte Martin Umhau von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) der Deutschen Presse-Agentur.

Das Aufsichtsratsmitglied des Agrarverbands verweist auf Prognosen, wonach die deutsche Kartoffelernte dieses Jahr wegen der Dürre zwischen 8,5 Millionen und 10 Millionen Tonnen betragen könnte – im Vorjahr hatte sie noch bei 11,7 Millionen Tonnen gelegen.

Vor dem Auftakt der Kartoffelfachmesse Potato Europe 2018, die an diesem Mittwoch auf dem niedersächsischen Rittergut Bockerode in Springe beginnt, wies Umhau zudem auf verändertes Verbraucherverhalten hin. Angesichts des demografischen Wandels mit immer kleineren Familien ginge der Trend schon seit Jahren weg von der Speisekartoffel und hin zu verarbeiteten Produkten wie Kroketten oder Puffern, sagte der Kartoffelbauer aus der Nähe von Leipzig.

Im Fokus von Europas größter Kartoffelmesse stehen die Dürrefolgen. Weitere Schwerpunktthemen der nach vier Jahren erneut in Deutschland stattfindenden Potato Europe werden Züchtung, Düngung, Verarbeitung, Produktionstechnik, Pflanzenschutz und Handel sein. Knapp 240 Aussteller aus 14 Ländern haben nach Angaben der Organisatoren ihre Teilnahme zugesagt.

Auf dem Freigelände neben dem bei Hannover gelegenen Rittergut werden tonnenschwere Erntegeräte vorgeführt. Der Veranstalter DLG erwartet rund 10.000 Besucher auf der zweitägigen Messe – ein Drittel davon aus dem Ausland. Niedersachsen gilt als Deutschlands Kartoffelbundesland Nummer eins. Es stellt rund 40 Prozent der bundesweiten Kartoffelerzeugung.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Dürrefolgen - Kartoffeln könnten bis zu 30 Prozent teurer werden

0 Kommentare zu "Dürrefolgen: Kartoffeln könnten bis zu 30 Prozent teurer werden"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote