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Dunkin' Donuts Pflaumen für Deutschland, Nutella für die Briten

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„Wir müssen die Kaffeekultur in Europa noch lernen“
Das sind die beliebtesten Marken der Deutschen
Gerolsteiner
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Alkoholfreie Getränke

Sieger der Kategorie alkoholfreie Getränke, die außer Mineralwassern auch Energy Drinks und Softdrinks berücksichtigt, ist die Marke Gerolsteiner. Sie sticht mit 35,2 Punkten sogar die weltweit bekannte Marke Coca-Cola aus, die nur mit 27,5 Punkten auf dem zweiten Platz landet. Auch in der Spitzengruppe: Volvic (25,9), Selters (254) und Schweppes mit 24,8 Punkten.

A sign with the logo of French tyre maker Michelin, with a Bibendum, the Michelin Man mascot, is pictured on media day at the Paris Mondial de l'Automobile
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Autozubehör &- services

Reifen, Werkstattketten, TÜV: An der Spitze der Kategorie Autozubehör- und services glänzt die französische Marke Michelin mit 31,8 Punkten vor Continental mit 30,9 und Goodyear auf dem dritten Platz mit 27,2 Punkten.

(Foto: Reuters)
ING DiBa will sonntags für Kunden da sein
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Banken

Bei den Banken ist die ING-DiBa mit 27,4 Punkten die beliebteste Marke der Deutschen. Deutlich vor den zweitplatzierten Sparkassen (21,7 Punkte) und den Volks- und Raiffeisenbanken (20,7 Punkte).

(Foto: dpa)
40 Jahre Ikea Deutschland
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Bauen & Einrichten

In der Kategorie Bauen & Einrichten ist der schwedische Möbelgigant Ikea die beliebteste Marke der Deutschen mit 30 Punkten. Obi und Hornbach landen mit 25,5 beziehungsweise 22 Punkten auf dem zweiten und dritten Platz im Ranking. Rang 4 belegt Bauhaus (21,7) vor dem Dänischen Bettenlager (19,5 Punkte).

(Foto: dpa)
Bußgelder gegen Brauereien
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Biere

Bei den Bieren ist Krombacher die beliebteste Marke der Deutschen mit 29,2 Punkten, dicht gefolgt von Beck's (26,2) und Erdinger (25,3). Radeberger (23,6) und Warsteiner (23,2) gehören ebenfalls zu den Top 5 der beliebtesten Biermarken.

(Foto: dpa)
Samsung net profits drop by half on weak smartphone sales
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Consumer Electronics

In Siegerlaune: Die Elektronikmarke Samsung belegt den ersten Platz in der Kategorie Consumer Electronics mit 53,5 Punkten und einem deutlichen Vorsprung vor Sony (40,6), Canon (38,9) und Philips (33,2). Panasonic landet auf Platz fünf mit 32,4 Punkten.

(Foto: dpa)
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Digitales Leben & Entertainment

In der Kategorie Digitales Leben & Entertainment gewinnt Firefox mit 44,2 Punkten das Rennen vor Android (33), Windows (32,5) und Microsoft (30,8). Adobe rangiert auf dem fünften Platz mit 29,3 Punkten.

(Foto: AFP)

Neben dem Menü probiert Dunkin' in Europa auch ein neues Filialmodell. So wird ein Laden im englischen Leeds, der im Februar eröffnen soll, über 100 Sitzplätze verfügen. Das ist eine Abkehr von dem Ansatz der meisten US-Filialen, die darauf ausgerichtet sind, dass Kunden Kaffee und Snacks mitnehmen und ihren Weg fortsetzen.

Die Sandwiches in Leeds sollen auf Keramiktellern serviert werden. Und es gibt Internet für umsonst. „Die Kaffeekultur in Europa ist sehr ausgeprägt. Wir müssen ein Umfeld schaffen, das zum Verweilen einlädt. Das müssen wir erst noch lernen“, sagt Twohig.

Dunkin' Donuts will beim neuerlichen Angriff auf Europa zudem die Kosten stärker im Auge behalten. So soll es weniger Filialen in teuren Innenstadt-Lagen geben als noch in den 1990er Jahren. Daneben wurden Donuts-Produktion und -Vertrieb für rund die Hälfe der europäischen Standorte an eine spanische Firma ausgelagert.

In Europa gilt Deutschland bislang als Vorzeigemarkt von Dunkin' Donuts. Hier ist die US-Kette offenbar recht erfolgreich. Der Markteintritt erfolgte 1999 – zunächst mit Läden in Berlin und der Umgebung. Inzwischen gibt es 58 Shops in Großstädten wie Frankfurt, Köln, München und Stuttgart.

Wo die Deutschen essen gehen
Metro Group - Zentrale
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Platz 20

Metro Group

Die konzerneigenen Restaurantbetriebe des Metro-Konzerns landen auf Rang 20 der größten Gastro-Unternehmen in Deutschland. In der vom Deutschen Fachverlag (dfv) erstellten Rangliste verloren die Restaurants vier Plätze. Der Umsatz ging im Jahr 2012 leicht auf geschätzte 111 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr zurück.

(Foto: dpa)
After Show Dinner mit Liza MinnelliAfter Show Dinner mit Liza Minnelli
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Platz 19

Kuffler Gruppe

Nicht nur Promis wie Entertainerin Liza Minnelli oder Schauspieler Fritz Wepper lassen sich von Gastronom Roland Kuffler (hinten) bewirten. Er betreibt unter anderem Restaurants in München (z.B. „Spatenhaus“) und Frankfurt. Auch ein Zelt auf dem Oktoberfest gehört zum Portfolio der Kuffler Gruppe. Der Umsatz seiner Unternehmensgruppe kletterte um fast zehn Millionen auf 112 Millionen Euro und machte damit zwei Plätze gut.

(Foto: picture-alliance/ dpa)
FDP wehrt sich gegen Vorwurf der Käuflichkeit
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Platz 18

Marché / Mövenpick

Mit einem annähernd stagnierenden Umsatz von 113 Millionen Euro landet der Betreiber der Restaurantketten Marché und Mövenpick auf Platz 18. Zuletzt eröffnete Marché ein neues Restaurant in einem Designer-Outlet in Neumünster.

(Foto: dpa)
Bordstewards der BahnBordstewards der Bahn
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Platz 17

Deutsche Bahn

Die Bordrestaurants der Fernzüge und Service-Punkte in Bahnhöfen spülten der Bahn laut dfv im vergangenen Jahr 114 Millionen Euro Umsatz in die Kassen und damit etwa gleich viel wie noch 2011.

(Foto: picture alliance / dpa)
Elektrofahrzeuge für Lieferservice
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Platz 16

Joey’s Pizza

Karsten Freigang (Foto rechts), Geschäftsführer der Joey’s Pizza Service GmbH, kann sich freuen. Der Lieferdienst macht einen Sprung um drei Plätze nach vorne. Um zehn Prozent legte der Umsatz auf 120 Millionen Euro zu. Neue Filialen und Franchise-Nehmer waren hinzu gekommen und die bestehenden Restaurants legten im Umsatz um 4,6 Prozent zu.

(Foto: dpa)
A cup of coffee is seen in Starbucks' Vigo Street branch in Mayfair, central London
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Platz 15

Starbucks

Das Europageschäft der Kaffeehaus-Kette aus Seattle ist zwar eine Schwäche des Konzerns. Doch der Umsatz in Deutschland legte im vergangenen Jahr um etwa vier Prozent auf 125 Millionen Euro zu. 160 Filialen gibt es in Deutschland, neun mehr als Ende 2011.

(Foto: Reuters)
Karstadt - Hoffen und Bangen geht weiter
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Platz 14

Karstadt / Le Buffet

Die Karstadt-Tochter Le Buffet betreibt unter anderem die Restaurants in den konzerneigenen Kaufhäusern. 87 Restaurants gehören weiterhin zum Unternehmen. Doch der Umsatz schrumpfte 2012 etwas auf 130 Millionen Euro.

(Foto: dpa)

Ein neuer Standort im Münchener Bahnhof generierte pro Woche einen Umsatz von mehr als 40.000 Dollar. Das ist in etwa doppelt so viel wie eine durchschnittliche US-Filiale über denselben Zeitraum einbringt.

Auch Konkurrent Starbucks hatte einst Probleme, auf dem europäischen Kontinent Fuß zu fassen. Das ist inzwischen anders. Das Europageschäft der Kette liefert seit sechs Quartalen ein flächenbereinigtes Umsatzwachstum. Starbucks plant jetzt, die Anzahl der europäischen Standorte bis Ende des Geschäftsjahrs 2019 auf mehr als 4000 zu verdoppeln. Ein Beispiel, dem Dunkin' Donuts nun zu folgen versucht.

  • Bloomberg
  • lih
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Mehr zu: Dunkin' Donuts - Pflaumen für Deutschland, Nutella für die Briten

4 Kommentare zu "Dunkin' Donuts: Pflaumen für Deutschland, Nutella für die Briten"

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  • @Frau Andrea Merker:

    Sie haben völlig recht! Zum Jahresende schließt der letzte Bäckereibetrieb in unserer 12.000-Seelen-Gemeinde der noch handwerklich Brot backt. Aber bevor ich Brot an der Tanke aus dem Automat kaufe, fange ich jetzt selber an zu backen, denn diesen Müll möchte ich nicht mal den Hühnern geben.

  • Die von der deutschen Politik gewollten und ermöglichten Steuertricks der Konzerne kosten den deutschen Staat, bei einem angenommenen Steuersatz von nur 25 %, mehr als 100 Mrd. Euro jedes Jahr.
    Es ist also sachlich vollkommen richtig darauf hinzuweisen, dass jeder unterstützende deutsche Bürger und Konsument dieser Konzerne ebenfalls zutiefst asozial handelt. Zumal dadurch sehr viele Kleinunternehmer und Mittelständler erheblich darunter zu leiden haben.
    Was soll an dieser logischen Feststellung und sachlich begründeten Kritik unsachlich sein?!
    Eine Meinung ist unangenehm, also erklärt man sie flugs als unsachlich, - funktioniert so Ihre Netiquette?!

  • "Dunkin' Donuts plant 1150 neue Filialen in Europa"

    Ein Tag für noch mehr Wut und kein Tag der Freude!
    Diese Konzerne, die meisten stammen aus den USA, zahlen hier im Lande so gut wie keine Steuern und können dadurch jeden Mittelständler und kleinen Kaffeehausbesitzer über die Preise kaputt machen. Es ist geradezu obszön und widerlich wie unsere korrupten Politiker zu unseren Lasten diesen Konzernen in deren Ärsche krauchen. Und was macht der verkommen-dumme Bürger, vor allem die arrogante oberflächliche Jugend?! Es ist ja so hipp seinen Latte im Starbucks zu schlürfen. Diesen Idioten sollte man aus Geldmangel das Bafög auf Null herunter streichen!!!

    Jede Investition des Konzerns Dunkin' Donuts in Deutschland wird die deutsche Tochtergesellschaft verzinst auf ein Konto der Muttergesellschaft in ein Steuerparadies schicken und den hier in Deutschland zu versteuernden Gewinn auf Null reduzieren. Ist die Investition dann nach Jahren abbezahlt werden immense Lizenzgebühren für die Nutzung des Markennamens berechnet um so weiterhin hier im Lande keine Steuern bezahlen zu müssen. Es wird getrickst bis zum Abkotzen, Hauptsache in den Büchern taucht kein zu versteuernder Gewinn auf.

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Noch mehr von diesem Fraß? – Ernähren wir uns noch nicht schlecht genug? Fett, Zucker und Weissmehl, nur leere Kalorien öffnen der Fettleibigkeit Tür und Tor. Aber die Pharma-Industrie freut's.

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