Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Eduard Dörrenberg Auf Talentsuche – Der Alpecin-Hersteller will die Digitalisierung vorantreiben

Der Chef des Alpecin-Herstellers Dr. Wolff will Digitalexperten nach Bielefeld locken. Dafür ist sogar eine ganze Kreativ-Etage geplant.
Kommentieren
20 neue Digital-Experten will der Chef des Alpecin-Herstellers Dr. Wolff im laufenden Jahr einstellen. Quelle: dpa
Alpecin-Shampoo

20 neue Digital-Experten will der Chef des Alpecin-Herstellers Dr. Wolff im laufenden Jahr einstellen.

(Foto: dpa)

HamburgEduard Dörrenberg hat sich einiges vorgenommen: 20 neue Digital-Experten will der Chef des Alpecin-Herstellers Dr. Wolff im laufenden Jahr einstellen – am Standort Ostwestfalen, wo die Nachfrage nach IT-Experten hoch, die Strahlkraft auf Auswärtige aber begrenzt ist.

„Wir tun alles, um Talente nach Bielefeld zu holen“, kündigt Dörrenberg an. So will er eine Etage im Bürokomplex des Unternehmens zu einer Art Kreativbüro ausbauen. In die Räume soll auch die zuletzt in einen Coworking-Space ausgelagerte kreative Digital-Tochter eWolff ziehen. „Wir brauchen die Experten noch näher am Unternehmen, um uns in verschiedenen Bereichen intensiver zu digitalisieren und immer größere Bereiche der Organisation mitzunehmen“, sagt Dörrenberg.

Insgesamt arbeiten 675 Menschen für die Gruppe. Zudem will der studierte Maschinenbauer verstärkt nach Start-ups Ausschau halten. Ein neu eingerichteter Risikokapitalarm könnte im zweiten Halbjahr erste Investitionen tätigen. Aber nur, „wenn wir extern etwas Passendes finden oder entsprechende eigene Konzepte zunächst außerhalb der bestehenden Organisation starten wollen“, schränkt Dörrenberg ein.
Der Shampoo-Hersteller gehört zu den Unterstützern der Founders Foundation, mit der die Bertelsmann-Stiftung die Start-up-Kultur in Bielefeld fördern will. „Er ist einer der Familienunternehmern in der Region, die bei dem Thema richtig Gas geben. Er gibt viel für die nächste Unternehmergeneration“, sagt ein Sprecher der Initiative.
Ein Hintergrund der ausgerufenen „Digitalisierung 2.0“ bei Dr. Wolff: Der 50-jährige Enkel der Firmengründers erwartet, dass seine Shampoos und Cremes künftig immer häufiger per Internet verkauft werden. Bei Produkten wie der Intimcreme Vagisan liege der Anteil in Deutschland heute schon bei 20 Prozent. In Auslandsmärkten wie China würde es zudem wichtiger, auch auf kleineren Plattformen jenseits von TMall dabei zu sein.

2018 konnte er den Umsatz erstmals auf über 300 Millionen Euro bringen. Die Kennzahl stieg um vier Prozent auf gut 309 Millionen Euro. Angaben zum Gewinn macht die Gruppe nicht. Für 2017 weist der Bundesanzeiger für das Geschäft ohne die internationalen Töchter einen Nachsteuergewinn von rund 23 Millionen Euro aus.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite

Mehr zu: Eduard Dörrenberg - Auf Talentsuche – Der Alpecin-Hersteller will die Digitalisierung vorantreiben

0 Kommentare zu "Eduard Dörrenberg: Auf Talentsuche – Der Alpecin-Hersteller will die Digitalisierung vorantreiben"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.