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Einbruch des Reisegeschäfts 16.000 Angestellte von United Airlines sollen in Zwangsurlaub

Die US-Fluggesellschaft erhöht mit der Ankündigung der massenhaften Beurlaubung den Druck auf den US-Senat, neue Konjunkturhilfen zu verabschieden.
02.09.2020 - 19:27 Uhr Kommentieren
Keine Einnahmen, kein Gehalt – die US-Fluggesellschaft kalkuliert mit keiner schnellen Erholung des Markts. Quelle: AP
Leere Schalter am Flughafen

Keine Einnahmen, kein Gehalt – die US-Fluggesellschaft kalkuliert mit keiner schnellen Erholung des Markts.

(Foto: AP)

Die US-Fluglinie United Airlines will ab dem kommenden Monat wegen der Coronakrise rund 16.000 Angestellte zwangsweise beurlauben. Wegen des Einbruchs des Reisegeschäfts infolge der Pandemie könne United nicht an der bisherigen Mitarbeiterzahl festhalten, erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Mit der Rückkehr einer einigermaßen normalen Nachfrage sei nicht zu rechnen, bis es allgemein zugängliche Behandlungsmethoden oder einen Impfstoff gegen das Coronavirus gebe, hieß es weiter.

Die Ankündigung des - normalerweise unbezahlten - Zwangsurlaubs war auch eine Botschaft an den US-Kongress, wo in diesem Monat über ein weiteres Konjunkturpaket verhandelt wird. Ein früheres Rettungspaket für die Fluggesellschaften, das Ende September ausläuft, enthielt im Gegenzug für Milliardenhilfen eine Klausel gegen Personalabbau.

United hofft nun auf ein weiteres Rettungspaket, das solche Schritte bis Anfang 2021 unnötig machen würde. US-Präsident Donald Trump erklärte diese Woche, die Airlines bräuchten weitere Unterstützung. Ob und worauf sich die beiden Parteien im Kongress aber letztlich im September verständigen werden, ist noch unklar.

United hatte im Juli gewarnt, bis zu 36.000 Angestellte zwangsweise beurlauben zu müssen. Seither hätten aber „zehntausende“ Mitarbeiter Angebote von unbezahltem Urlaub oder Frühverrentung angenommen, erklärte das Unternehmen. Auch American Airlines hatte jüngst gewarnt, zum 1. Oktober - einen Monat vor der US-Präsidentenwahl - könnten 17.500 Mitarbeiter in Zwangsurlaub geschickt werden.

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    • dpa
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