Eingeständnis Möbelhaus Roller hat bei Preisen getrickst

Verbraucherschützer sind erfolgreich gegen die Möbel-Kette Roller vorgegangen. Das Unternehmen habe fälschlicherweise niedrige Preise suggeriert – das sei rechtswidrig, fand die Verbraucherzentrale.
Kommentieren
Als „reduziert“ dürfen Preise nur ausgewiesen sein, wenn das Produkt wirklich vorher teurer war. Quelle: dpa

Als „reduziert“ dürfen Preise nur ausgewiesen sein, wenn das Produkt wirklich vorher teurer war.

(Foto: dpa)

StuttgartDie Möbelhaus-Kette Roller hat nach Angaben von Verbraucherschützern vor Gericht eingeräumt, bei Preissenkungen getrickst zu haben. Das Unternehmen gab die irreführende Werbung vor dem Landgericht Essen zu, wie die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Demnach hatte Roller deutschlandweit Möbelstücke mit reduzierten Preisen beworben und daneben einen durchgestrichenen höheren Preis angegeben, der aber noch höher als der Standardpreis vor der Rabattaktion war.

„Ein Sonderangebot besonders attraktiv erscheinen zu lassen, in dem der Ursprungspreis künstlich in die Höhe gesetzt wird, ist irreführend und rechtswidrig“, erklärte die Verbraucherzentrale.

  • afp
Startseite

0 Kommentare zu "Eingeständnis: Möbelhaus Roller hat bei Preisen getrickst"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%