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Einzelhandel Größter Umsatzschwund seit mehr als einem Jahr

Kein guter Monat für den deutschen Einzelhandel: Dieser verzeichnet im Oktober den größten Umsatzverlust seit über einem Jahr. Doch die Jahresbilanz des Einzelhandels kann noch erfreulich ausfallen.
Update: 30.11.2017 - 13:46 Uhr Kommentieren
Einzelhandel mit größtem Umsatzschwund seit mehr als einem Jahr Quelle: dpa
Einzelhandel

Die Branche verzeichnet im Oktober einen großen Umsatzverlust.

(Foto: dpa)

Berlin Der Umsatz der deutschen Einzelhändler ist im Oktober so stark gesunken wie seit über einem Jahr nicht mehr. Er schrumpfte um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Preisbereinigt (real) fiel das Minus mit 1,2 Prozent noch etwas größer aus.

Von Reuters befragte Analysten hatten hier mit einem Wachstum von 0,3 Prozent gerechnet. Beide Rückgänge sind die jeweils kräftigsten seit September 2016.
Experten halten das schwache Abschneiden nicht für einen Beinbruch. „Die Rahmenbedingungen für den Konsum sind unverändert blendend: gute Arbeitsmarktentwicklung, Arbeitsplatzsicherheit, ordentlich steigende Löhne“, sagte DekaBank-Ökonom Andreas Scheuerle. „Tatsächlich gibt es immer wieder solche Ausrutscher.“

Diese würden meist nachträglich durch Revisionen oder besonders kräftige Gegenbewegungen im Folgemonat relativiert. Die Einzelhandelsstatistik sei für solche Ausrutscher fast schon berüchtigt.

Das sind die beliebtesten Weihnachtsgeschenke
Platz 10: Schmuck/Uhren
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Die GfK hat in einer Umfrage festgestellt, was die Deutschen in diesem Jahr ihren Liebsten unter den Weihnachtsbaum legen werden. So gaben zwölf Prozent der insgesamt 4330 Befragten an, dass Schmuck und/oder Uhren auf ihrem Einkaufszettel stehen.

Quelle: GfK, Umfrage unter 4330 Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren

(Foto: dpa)
Platz 9: CDs/DVDs/Blu-rays
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Rund 14 Prozent greifen zu den beliebten Datenträgern. Obwohl Musik- und Streamingdienste wie Spotify oder Netflix verstärkt auf dem Vormarsch sind, ist den Deutschen das haptische Audio- und Filmerlebnis weiterhin wichtig.

(Foto: dpa)
Platz 8: Abos/Veranstaltungstickets
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Für ein Erlebnis der ganz besonderen Art sorgen 15 Prozent der Befragten. Ob das nächste Musikfestival, Fußballtickets oder für ein romantisches Dinner zu zweit: Veranstaltungstickets haben sich als Weihnachtsgeschenk etabliert.

(Foto: dpa)
Platz 7: Bargeld
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Unkreativ, aber bewährt: Rund 22 Prozent drücken ihren Liebsten Bargeld in die Hand. Ein Vorteil: Einer möglichen Enttäuschung über ein ungewolltes Präsent kann damit vorgebeugt werden.

(Foto: dpa)
Platz 6: Lebensmittel/Getränke
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Ob Süßwaren, Spezialitäten aus dem Ausland oder die klassische Flasche Wein: 23 Prozent verschenken Lebensmittel und Getränke.

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Platz 5: Kosmetikartikel/Parfum
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Gerade beim Duft könnten die Meinungen und Empfindungen unterschiedlicher kaum sein. Trotzdem versuchen mit 24 Prozent fast ein Viertel der Befragten, den Geschmack des Beschenkten zu treffen.

(Foto: dpa)
Platz 4: Gutscheine
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Ebenfalls als unkreativ verschrien, aber ebenso bewährt: Gutscheine für jegliche Branchen des Einzelhandels. 26 Prozent greifen zu den Karten mit Geldwert und Weihnachtsmotiv.

(Foto: dpa)

Wesentlich freundlicher für die Geschäfte fällt die Bilanz für die ersten zehn Monate des Jahres aus. Von Januar bis Oktober nahmen sie 4,3 Prozent mehr ein. Real blieb davon ein Plus von 2,4 Prozent übrig. Der Einzelhandelsverband HDE rechnet damit, dass in diesem Jahr beim Umsatz erstmals die Marke von einer halben Billion Euro geknackt wird.

Wachstumstreiber bleibt der Internet- und Versandhandel. Er wuchs in den ersten zehn Monaten um 9,2 Prozent. Auch das Geschäft mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren läuft gut: Hier gab es eine Steigerung von 5,1 Prozent. Der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln meldete dagegen nur einen Umsatzzuwachs von 1,1 Prozent.

  • rtr
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