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Einzelhandel John Cloppenburg über die Corona-Beschränkungen: „Die Maßnahmen leuchten mir nicht ein“

Das Mitglied der Unternehmensleitung von Peek & Cloppenburg kritisiert die politischen Maßnahmen im Einzelhandel. Cloppenburg fordert Kontrollen in den Innenstädten.
29.04.2020 - 21:21 Uhr Kommentieren
Der Unternehmer kritisiert die Corona-Maßnahmen im Einzelhandel. Quelle: imago images / Future Image
John Cloppenburg

Der Unternehmer kritisiert die Corona-Maßnahmen im Einzelhandel.

(Foto: imago images / Future Image)

Düsseldorf Die Beschränkung der Verkaufsflächen im Handel auf eine Größe von 800 Quadratmetern komme für Unternehmen wie Peek & Cloppenburg (P&C) einem Berufsverbot gleich, findet John Cloppenburg. In einem Liveinterview mit dem Handelsblatt auf Instagram sagte das Mitglied der Unternehmensleitung des Düsseldorfer Modehändlers am Mittwochabend: „Selbst wenn wir alle Häuser auf 800 Quadratmetern öffnen können, dann sind wir über die ganze Gruppe ungefähr bei 13 Prozent der normalen Verkaufsfläche, die wir öffnen dürfen.“

Die Corona-Maßnahmen im Einzelhandel kann Cloppenburg generell nur schwer nachvollziehen: Er verstehe nicht, warum es bei Volksfesten möglich sei, bestimmte Bereiche einer Stadt abzuriegeln, „aber das jetzt in dieser Krise für den Einzelhandel nicht möglich ist“, sagte er.

Als Beispiel nannte Cloppenburg die Kontrollen in der Düsseldorfer Altstadt beim Straßenkarneval: Zu dieser Zeit sei der Staat auch in der Lage, „bestimmte Bereiche der Stadt zu kontrollieren, weil man verhindern möchte, dass Leute mit Glasflaschen in der Altstadt unterwegs sind“. Es leuchte ihm nicht ein, dass es nicht möglich sei, „auch die Haupteinkaufsstraßen zu kontrollieren, falls es denn tatsächlich so kommen sollte, dass dann zu viele Leute in die Stadt kommen“.

Inzwischen sind 38 der 65 P&C-Filialen in Deutschland mit begrenzter Verkaufsfläche wieder geöffnet. Das Verkaufshaus in Düsseldorf ist zum Beispiel eigentlich 16.000 Quadratmeter groß. Nun können dort nur 80 Personen gleichzeitig auf 800 Quadratmetern einkaufen.

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    Selbst bei einer vollständigen Öffnung der Geschäfte rechnet Cloppenburg mit Umsatzeinbußen von bis zu 30 Prozent: „Kein Mensch kann heute sagen, ob sich die Einkaufsgewohnheiten der Menschen deutlich verändern werden.“

    Zur Frage, wieso das Kurzarbeitergeld nicht für alle Mitarbeiter des Unternehmens gleichermaßen aufgestockt werde, sagte Cloppenburg: „Wir haben versucht, denen zu helfen, die es am dringendsten nötig haben. Aber keiner kann sagen, wie lange Schließungen aus politischer Sicht noch nötig sind. Jeder Euro Kosten, den Sie jetzt haben, ist ein Euro weniger Eigenkapital.“

    Mehr: Das gesamte Interview können Sie jetzt hier im Video anschauen.

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