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Einzelhandel Sanierung des Sporthändlers Voswinkel steht vor dem Abschluss

Mit einem drastische Sparprogramm will sich der angeschlagenen Sportartikelhändler Voswinkel retten. Die Sanierungspläne wurden nun genehmigt.
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Voswinkel: Sanierung des Sporthändlers steht vor dem Abschluss Quelle: dpa
Sporthändler vor der Sanierung

Voswinkel soll saniert werden.

(Foto: dpa)

Dortmund Der angeschlagene Sportartikelhändler Voswinkel ist fast gerettet. Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung stehe nach knapp sechs Monaten vor dem erfolgreichen Abschluss, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Gläubiger hätten in dieser Woche dem von der Geschäftsführung dem Amtsgericht Dortmund vorgelegten Sanierungsplan einstimmig zugestimmt, und das Amtsgericht habe ihn mittlerweile bestätigt. „Damit befindet sich der Sanierungsprozess von Voswinkel auf der Zielgeraden“, betonte das Unternehmen. Die förmliche gerichtliche Aufhebung des Verfahrens werde nun in Kürze erwartet.

Voswinkel hatte im April beim Amtsgericht Dortmund die Einleitung eines Schutzschirmverfahrens beantragt, das im Juli in ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung überging. Der Sanierungsplan sieht die Schließung von 19 der 72 Filialen und den Abbau von rund 300 der 1200 Arbeitsplätze vor.

Ursprünglich sollten sogar noch 13 weitere Filialen geschlossen werden. Doch könnten diese nach Zugeständnissen der Vermieter weiterbetrieben werden, teilte das Unternehmen mit. In den Filialen, die geschlossen werden, finden derzeit Räumungsverkäufe statt.

Der Stellenabbau sei sehr bedauerlich, aber in der aktuellen Situation leider unvermeidlich, sagte Voswinkel-Geschäftsführerin Anna-Lena Schulte-Angels. Der vom Gericht eingesetzte Sachwalter Christoph Schulte-Kaubrügger betonte, durch die Sanierung habe das Unternehmen nun „eine echte Chance, sich im Wettbewerb wieder erfolgreich zu behaupten“.

Für die Schieflage hatte das Unternehmen im April mehrere Gründe genannt: Sinkende Kundenzahlen in den Filialen und die damit verbundenen Umsatzrückgänge, den erhöhten Wettbewerbsdruck durch den Onlinehandel und durch Discounter sowie die Belastungen durch Filialen, die schlechter liefen als erwartet.

Mehr: Kahlschlag bei der insolventen Sportkette. Fast jedes dritte Geschäft muss schließen – und eine dreistellige Zahl von Mitarbeitern gehen.

  • dpa
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