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Einzelhandel Schöner die Kassen nie klingeln

Weihnachtszeit ist die schönste Zeit - zumindest für den Handel. Die Deutschen werden die Unternehmen nach den neuesten Prognosen auch in diesem Jahr nicht enttäuschen. Nur eine Gruppe wird meistens nicht beschenkt.
27.11.2014 - 20:09 Uhr 1 Kommentar

Bei den Deutschen sitzt der Euro locker

Düsseldorf Nun beginnt wieder die Zeit, wo die Mitarbeiter des Einzelhandels auf Leitern steigen, Tannenzweige und rote Lichter verteilen, wo sie die Schaufenster mit „Oh du fröhliche“ bekleben und im Inneren eine heimelige Weihnachtswelt erschaffen. Für die Einzelhändler ist es die wichtigste Zeit des Jahres, und sie werden wohl auch in diesem Jahr nicht enttäuscht sein, wenn sie im Dezember Kassensturz machen. Das zeigen Daten des Marktforschungsunternehmens GfK. Insgesamt könne der Handel auf Umsätze von rund 15 Milliarden Euro mit Weihnachtsgeschenken hoffen – ein leichtes Minus zum Vorjahr von einem Prozent.

„Die Stimmung der Verbraucher lässt auf ein gutes Weihnachtsgeschäft hoffen“, sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. „Das dürfte gerade auch viele Mittelständler zum Jahresende ein wenig aufatmen lassen.“

Beschäftigungsrekord, Arbeitslosenzahlen auf Drei-Jahres-Tief, Flucht in den Konsum angesichts weltweiter Krisen - angesichts dieser Gemengelage hätten die Zahlen durchaus positiver ausfallen können. GfK-Handelsexperte Wolfgang Adlwarth erklärte, bei Erhebung der Daten Ende Oktober/Anfang November 2014 sei die allgemeine Nachrichtenlage düsterer gewesen. Die Zahlen basieren auf einer Umfrage unter 4376 Verbrauchern im Alter von 14 bis 75 Jahren.

Immer wichtiger wird beim Weihnachtsgeschenkekauf das Internet. Im Jahr 2013 lag der Umsatz des Online-Handels in der Weihnachtszeit bei geschätzt rund 8,5 Milliarden Euro - das entspricht einem Anteil von rund 26 Prozent am gesamten Umsatz. Rund 51 Prozent der Deutschen wollen laut GfK-Studie zumindest ein Geschenk im Internet kaufen. Spitzenreiter bei den Präsenten aus dem Internet sind Abos und Veranstaltungstickets.

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    Am wichtigsten ist das Weihnachtsgeschäft für den Spielwarenhandel: Fast 28 Prozent ihres Umsatzes machte die Branche im vergangenen Jahr im November und Dezember. Danach folgen laut HDE-Studie die Bereiche Buchhandel, Uhren und Schmuck und Unterhaltungselektronik.

    Einfallslose Deutsche
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    1 Kommentar zu "Einzelhandel: Schöner die Kassen nie klingeln"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Die meisten Menschen beschenken dabei ihren Partner oder die Familie, die Kollegen gehen laut eine Studie der FOM-Hochschule unter fast 40.000 Personen in Deutschland hingegen in 90 Prozent der Fälle leer aus."
      ________________

      Kollegen sind in 90 Prozent der Fälle auch "Mitbewerber".

      Man überlege nur, was Apple mit einem "Weihnachtsgeschenk" von Apple anzufangen wüsste: bestenfalls eine Wettbewerbsklage...

      Deutsche sind da eben etwas genauer als der "Mitbewerb"...^^

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