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Eisenbahnverkehr Fernzüge im Februar zu 80 Prozent pünktlich

Die Bahn plant eine erweiterte Bilanz für Verspätungen. Dann sollen zusätzlich auch verpasste Anschlüsse gewertet werden.
Update: 11.03.2019 - 12:43 Uhr Kommentieren
Züge mit weniger als sechs Minuten Verspätung gelten als pünktlich. Quelle: dpa
Verspätungen bei der Deutschen Bahn

Züge mit weniger als sechs Minuten Verspätung gelten als pünktlich.

(Foto: dpa)

BerlinDer Fernreiseverkehr der Deutschen Bahn lief im Februar wieder etwas pünktlicher. Trotzdem kam noch jeder fünfte Fernzug zu spät. Das war aber der beste Wert seit dem Februar 2018, wie der Konzern mitteilte. „Wir müssen besser werden“, sagte Vorstandschef Richard Lutz der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montag). Ziel des Bahnvorstands ist, dass in diesem Jahr 76,5 Prozent der Fernzüge weniger als sechs Minuten zu spät fahren - dann gelten sie nach Bahn-Definition als pünktlich. Die Bahn betonte, dass sie an dieser Darstellung der Verspätungen auch weiterhin festhalten wolle. 

„Im Februar waren wir im Fernverkehr mit 80 Prozent Pünktlichkeit schon deutlich besser unterwegs“, sagte Lutz. „Im Januar waren es nur 76,3 Prozent, da haben wir noch mit Fahrzeugproblemen gekämpft.“

Künftig will die Bahn zusätzlich angeben, ob die Kunden ihre Gesamtreise pünktlich abschließen konnten. Dann würde auch eingerechnet, ob ein Zug ausgefallen ist, ein Ersatzzug fuhr oder der Fahrplan nachträglich geändert wurde. Diese Erhebungsmethode bilde die Realität der Bahnreisenden besser ab und ermögliche die Vergleichbarkeit mit den entsprechenden Kennzahlen für den Luftverkehr und den Fernbus, teilte das Unternehmen dazu mit. 

Entschieden ist noch nicht, ob diese zweite Verspätungskennziffer eingeführt wird. Erst einmal soll der Plan mit Kunden, Verbänden und Politikern besprochen werden, um "jede Art von Missverständnissen zu vermeiden".

Die Pünktlichkeitsstatistik berücksichtigt monatlich gut 800 000 Fahrten von Personenzügen der Deutschen Bahn, davon 20 000 im Fernverkehr. Dazu werden die täglichen Buchungsdaten von rund 270.000 Reisenden mit den Pünktlichkeitsdaten der  7.000 Fernverkehrshaltepunkte verknüpft, ausfallende und Ersatzzüge berücksichtigt und für jeden nicht erreichten Anschluss konkrete Alternativverbindungen ermittelt und bewertet, teilte die Bahn weiter mit. 

 

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