Eklat um Grube im Aufsichtsrat Staatsversagen bei der Deutschen Bahn

Der sofortige Rücktritt des Chefs der Deutschen Bahn, Rüdiger Grube, lässt Regierung und Politiker ratlos zurück. Experten sprechen vom Versagen des Aufsichtsrats. Der Wortbruch beschädigt den Eigentümer Bund – und Chefkontrolleur Felcht.
Der Rücktritt von Rüdiger Grube lässt die Bundesregierung schlecht aussehen. Quelle: dpa
Deutsche Bahn

Der Rücktritt von Rüdiger Grube lässt die Bundesregierung schlecht aussehen.

(Foto: dpa)

Berlin/DüsseldorfSelten hatte sich der zurückgetretene Bahnchef Rüdiger Grube so geirrt. Noch vor wenigen Tagen, auf einem Neujahrsempfang seines Konzerns, sagte er: „Ohne der nächsten Sitzung des Aufsichtsrats am 30. Januar vorgreifen zu wollen, möchte ich Ihnen heute sagen, dass wir als Vorstandsteam gut für die Zukunft aufgestellt sind.“ Doch am späten Vormittag des 30. Januar gab es das Vorstandsteam nicht mehr. Grube trat mit sofortiger Wirkung zurück, weil der Aufsichtsrat einen bereits verabredeten Anstellungsvertrag nicht verabschieden wollte. Die Aufseher meinten offenbar mehrheitlich, zwei Jahre Vertragsverlängerung seien genug.

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