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Elektronikhändler Ceconomy stimmt Aktionäre auf harte Einschnitte ein

Der Mutterkonzern von Media Markt und Saturn will Kosten sparen. Bei den Filialen sollen Flächen verkleinert und die Logistik zentralisiert werden.
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Rabattschlachten machen den Elektronikhändlern zu schaffen. Quelle: dpa
Saturn-Filiale in Düsseldorf

Rabattschlachten machen den Elektronikhändlern zu schaffen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Elektronikhandelsholding Ceconomy stimmt ihre Anteilseigner nach einem Krisenjahr auf harte Einschnitte ein. „Ein Vergleich mit den internationalen Wettbewerbern macht deutlich, dass sich die Kostenentwicklung im Verhältnis zur Umsatzentwicklung bei Ceconomy zuletzt schlechter als bei den Wettbewerbern entwickelt hat“, sagte Finanzvorstand Bernhard Düttmann am Mittwoch auf der Hauptversammlung der Muttergesellschaft von Media Markt und Saturn in Düsseldorf laut Redetext.

Ceconomy will nun auf die Kostenbremse treten. Bei den Filialen müssten die Flächen verkleinert und die Logistik zentralisiert werden, sagte Düttmann. Ceconomy habe ein Programm zur Reorganisation in Angriff genommen. Spätestens im Mai werde man mitteilen können, was das Programm kosten werde und welche Einsparungen damit erzielt würden.

Ceconomy war im Sommer 2017 in die Unabhängigkeit gestartet, der damalige Metro-Konzern wurde aufgespalten. „Das Beste kommt erst noch – für unsere Kunden und Aktionäre“, versprach der damalige Chef Pieter Haas. Doch es folgten Pleiten, Pech und Pannen. Haas musste nach mehreren Gewinnwarnungen seinen Hut nehmen, auch Finanzvorstand Mark Frese musste gehen.

Rabattschlachten machten Media Markt und Saturn zu schaffen. Wertberichtigungen auf den Anteil von rund neun Prozent am Lebensmittelhändler Metro wurden zur Belastung. Hier versprach Düttmann Besserung: „In den kommenden Monaten werden wir uns bis auf ein Prozent von unseren Anteilen trennen.“

Ceconomy hat in dem tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky einen Käufer für die Anteile gefunden. In einem ersten Schritt übernahm Kretinskys Investmentgesellschaft EP Global rund 3,6 Prozent. Im zweiten Schritt einigten sich die Parteien auf Optionen zur Übertragung der verbleibenden rund 5,4 Prozent.

  • rtr
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