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Erfolgsspur Drogeriemarktkette dm plant 130 neue Filialen

Die Drogeriemarktkette dm reitet weiter auf der Erfolgswelle. Im Kalenderjahr 2012 habe der Konzern beim Umsatz die Sieben-Milliarden-Grenze überschritten. In diesem Jahr stehen zahlreiche Neueröffnungen an.
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Der Marktanteil von dm bei Drogerieartikeln nähert sich nach Angaben des Unternehmens der 20-Prozent-Marke. Quelle: ap

Der Marktanteil von dm bei Drogerieartikeln nähert sich nach Angaben des Unternehmens der 20-Prozent-Marke.

(Foto: ap)

Karlsruhe Der Erfolg der Drogeriemarktkette dm hält an: Für das Kalenderjahr 2012 habe der Konzern beim Umsatz die Sieben-Milliarden-Grenze überschritten, sagte dm-Chef Erich Harsch der Nachrichtenagentur dpa. Im Frühjahr könne Bilanz gezogen werden, welche Auswirkungen die Schlecker-Pleite für dm habe.

In diesem Jahr plant der Branchenprimus bis zu 130 neue Märkte - Umzüge von bestehenden dm-Märkten nicht mitgerechnet. Das sind etwa 30 Filialen mehr als ursprünglich geplant. „Im Moment haben wir das Luxusproblem, dass wir unser Wachstum managen müssen“, sagte Harsch. Dafür werde das Unternehmen weitere Mitarbeiter einstellen. Bundesweit sind in den knapp 1400 dm-Märkten rund 33.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Online-Geschäft wirft hingegen noch Fragen auf. Seit einigen Monaten vertreibt dm als Großhändler seine Eigenmarken über Amazon - mit mäßigem Erfolg. Der Drogist habe deshalb in absehbarer Zeit nicht vor, selbst in den Online-Handel einzusteigen, sagte Harsch. „Betriebswirtschaftlich ist das bislang nicht darstellbar.“ Es könne nicht Sinn der Sache sein, einen defizitären Online-Handel über den Ladenverkauf zu subventionieren. Dennoch beobachte dm die Entwicklung genau. „Das Online-Feld wird weiter an Bedeutung gewinnen.“

Der Marktanteil von dm bei Drogerieartikeln nähert sich nach Angaben des Unternehmens der 20-Prozent-Marke. Der Drogist hatte im Geschäftsjahr 2011/2012 (30. September) in Deutschland die Umsatzgrenze von fünf Milliarden Euro übersprungen. Details zum Gewinn teilt dm traditionell nicht mit, er liege zwischen einem und zwei Prozent des Umsatzes.

  • dpa
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