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Die US-Bekleidungsfirma Abercrombie & Fitch hat mit viel nackter Haut ihren ersten Laden in Deutschland eröffnet. Die Expansion ins Ausland gleicht einer Flucht, in den USA nutzt sich ihre rebellische Masche ab.

Kommentare

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  • Ich wage die Prognose, dass die A&F Stores zumindest für einige Jahre der absolute Renner hier werden. Natürlich besteht für viele Marken die Gefahr, dass sich ihr Image abnutzt, wenn sich die Marke in weiten Bevölkerungsschichten verbreitet. Auch ich habe in den USA 2010 und 2011 in A&F Stores eingekauft. Die Sachen sind im Durchschnitt nicht teurer als in Deutschland Esprit, Tom Taylor und Co, sehen schick aus, die Qualität ist ok und die Stoffe total angenehm zu tragen (T-Shirts, Jacken etc.). Und wer noch nicht in einem A&F Store war, der sollte lieber erstmal persönlich dort vorbeischauen bevor er sich dazu äußert. Die Läden sind wirklich ziemlich einzigartig für einen großen Filialisten. Die Einrichtung, Beleuchtung, Musik, der Duft, alles ist darauf ausgelegt den Kunden in die A&F Welt zu entführen. Verkaufspsychologisch top gemacht. Wenn man durch eine amerikanische Mall geht kann es sein, dass man den A&F Store schon durch den Geruch wahrnimmt, bevor man ihn bewusst gesehen hat. Wer sich auf so einen Zirkus nicht einlassen will, der soll halt nicht reingehen.
    Der Vergleich von "keanu" mit Ed Hary hinkt übrigens gewaltig. Ed Hardy hat auf dem Höhepunkt seiner Popularität durch massive Lizenzvergaben für eine große Palette billiger Fremdprodukte (bis zum Duftbaum und Fußmatten für´s Auto) den Untergang der Marke bewusst in Kauf genommen. Dort wurde eine Marke geopfert um am Schluss noch den letzten Dollar rauszupressen. Bei A&F geht man diesen Weg gerade nicht, sondern bleibt bei Bekleidung die nur in eigenen Läden verkauft wird.

  • Also ich bin seit meinem Auslandsaufenthalt in den USA 2,3 mal im Jahr in den Staaten. Die Marke verkauft sich trotz aller missgünstiger Kommentare (noch) recht gut. Zwar trägt dort nicht jeder jeden Tag diese Klamotten, aber würde behaupten, fast jeder hat ein paar Sachen von A&F im Schrank hängen. Gegen ein Hemd im Sale für 19 oder 29$ hab ich ja auch nichts einzuwenden, ich würde aber nie den Originalpreis bezahlen, der so bei 60, 70$ liegen dürfte.

    A&F wird nicht untergehen, wird eben eine von vielen Marken. Vorallem aber können sie ihr preisniveau nicht halten. Deswegen gehts nach Übersee - weil Ausländer noch auf die Vermarktungsmaschine reinfallen und für mittelmäßige bis mindere Qualität völlig überteuerte Preise bezahlen. In den USA gibt quasi jede WOche irgendwas aus der Kollektion (Jeans, Hemden, Jacken etc) immer im Sale mit 30, 40, 50% oder manchmal noch mehr Rabatt.

    Für Deutschland kann ich mir ein "Schicksal" wie für GAP vorstellen: An sich eine nette Bereicherung für die Markenvielfalt, aber nicht zu dem Preis und nicht für diese amerikanisch schlechte Qualität. Und wenn man dann noch in Innenstadtlagen mit überteuerten Ladenmieten zieht, ist es nur eine Frage der Zeit, wann sie dem Beispiel von GAP folgen.

  • Vor allem sind in den USA in kaum einem anderen Laden so viele Leute, wie bei A&F und den ganzen Tochterfirmen. Man muss lange anstehen um da rein zu kommen und die Läden sind brechend voll!

    Ich kenne mittlerweile schon so viele A&F Filialen in jeder Ecke der USA und alle sind gleich gut besucht. Diese Marke wird definitiv nicht untergehen...Die Qualität der Kleidung ist hervorragend und die Stoffe sind 1A! Meinem Empfinden nach vielfach besser als die, von Esprit oder Tom Taylor, etc.

    Ed Hardy ist ein ganz unpassender Vergleich, sei noch gesagt.

    @Go_home_Ami: Bitte auf die Wortwahl achten...

  • wohl immer dasselbe mit diesen selbsternannten "in-marken". wenns anscheinend nicht mehr so richtig läuft, gehts nach übersee. war mit "ed hardy" genauso, und wo die inzwischen angekommen sind, weiss wohl jeder.

  • Abercrombie & Fitch zieht nur noch die muffige Provinzjugend hinter dem Ofen hervor, diese Marke ist seit Jahren so tot, dass selbst eine typisch deutsche Fussgängerzone um Mitternacht dagegen belebt wirkt. Einfallslose Mode, die sich seit Jahren nicht geändert hat und eine Firmenpolitik, die weder Minderheiten als Mitarbeiter, noch als Kunden wünscht.
    Aber für eine "Kapitale" wie Düsseldorf scheint dies ja passend zu sein.

  • Die "Kapitale" Düsseldorf ist in Sachen Mode und Styling noch immer bundesweit führend. Wann das letzte mal dort gewesen?

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