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Erweiterung von Amazon Go Amazon plant in den USA scheinbar weitere 3000 Läden ohne Kassen

Einkaufen ohne Kassen: Der Online-Händler will Amazon Go in den USA ausbauen. Momentan gibt es drei solcher Geschäfte. Das Vorhaben wäre äußerst kostenintensiv.
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In Seattle gibt es drei Amazon-Go-Geschäfte, bei den Kameras und Sensoren die Einkäufe automatisch erfassen. Quelle: Reuters
Seattle

In Seattle gibt es drei Amazon-Go-Geschäfte, bei den Kameras und Sensoren die Einkäufe automatisch erfassen.

(Foto: Reuters)

New York Amazon will seine kassiererlosen Läden ausbauen: Das Unternehmen soll laut der Nachrichtenagentur Bloomberg in den USA die Einrichtung von bis zu 3000 weiteren Läden ohne Registrierkassen planen.

In Seattle gibt es bereits drei sogenannte Amazon-Go-Geschäfte, bei denen Kameras und Sensoren die Einkäufe automatisch erfassen. Verlässt der Kunde das Geschäft, wird der fällige Betrag automatisch über dessen Amazon-Konto abgerechnet. Pläne für eine Expansion nach San Francisco und New York sind bereits bekannt.

Die aggressiven und kostspieligen Erweiterungspläne von Amazon-Chef Jeff Bezos könnten US-Ketten wie 7-Eleven, Sandwich-Läden wie Subway und anderen kleinen Imbiss-Läden gefährlich werden.

Eine Amazon-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ab. Das Unternehmen hat 2016 seinen ersten kassiererlosen Laden in der Nähe seines Hauptsitzes in Seattle eröffnet, es folgten zwei weitere Standorte in der Stadt. Am Montag soll ein Amazon-Go-Geschäft in Chicago eröffnen.

Zwei der neuen Läden bieten nur eine begrenzte Auswahl an Salaten, Sandwiches und Snacks, zwei weitere Geschäfte, darunter das Original von Amazon-Go, haben auch eine kleine Auswahl an Lebensmitteln und ähneln eher einem kleinen Supermarkt.

Käufer nutzen eine Smartphone-App, um das Geschäft zu betreten. Sobald sie ihre Telefone an einem Drehkreuz abscannen, können sie etwas aus dem Angebot auswählen und mitnehmen – und dann das Geschäft verlassen, ohne an einer Kasse anstehen zu müssen.

Die große Herausforderung für das Unternehmen sind die hohen Kosten, die bei der Eröffnung jedes Standortes anfallen. Der erste Amazon-Go-Laden in der Innenstadt von Seattle benötigte laut Bloomberg, unter Berufung auf Insider, allein mehr als eine Million Dollar an Hardware.

Sollte Amazon seine Pläne umsetzet, würde Amazon Go zu einer der größten Ketten in den USA zählen. Der Internet-Gigant erwägt laut der Agentur, die Läden bis Ende diesen Jahres auf etwa zehn Standorte und bis 2019 auf 50 Standorte auszuweiten. Bis 2021 soll es dann 3000 Geschäfte in den USA geben. Das Öffnen mehrerer Standorte in einer Stadt - nach dem Beispiel von Seattle - könnte Amazon bei der Eindämmung der Kosten helfen, indem die Lebensmittelproduktion in einer Küche zentralisiert wird, die dann mehre Geschäfte bedient.

Mit Material von Bloomberg

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