Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Essenslieferdienst Prosus senkt Übernahmeschwelle im Kampf um Just Eat

Takeaway und Prosus bewerben ihre Offerten für den Lieferdienst. Das Just-Eat-Management hält die Prosus-Offerte für zu niedrig.
Kommentieren
Die Aktien des Lieferdienstes notierten am Montag bei 736 Pence je Aktie – ein Hinweis darauf, dass an der Börse auf ein höheres Angebot spekuliert wird. Quelle: AFP
Just-Eat-Logo

Die Aktien des Lieferdienstes notierten am Montag bei 736 Pence je Aktie – ein Hinweis darauf, dass an der Börse auf ein höheres Angebot spekuliert wird.

(Foto: AFP)

London, Amsterdam Im Übernahmekampf um den britischen Lebensmittel-Lieferdienst Just Eat haben die beiden Bieter, Takeaway und Prosus, für ihre jeweilige Offerte geworben. Prosus reduzierte seine Annahmeschwelle auf 75 von 90 Prozent, hielt aber sonst an seinem Angebot von 710 Pence je Just-Eat-Aktie fest, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. „Wir glauben tatsächlich, dass die Finanzmärkte die Kosten für den Konzernumbau unterschätzen, den Just Eat benötigt, um seine Marktposition zu halten und seine langfristigen Chancen zu nutzen“, betonte Prosus-Chef Bob Van Dijk.

Das Just-Eat-Management hält die Prosus-Offerte für zu niedrig und empfiehlt den Aktionären weiterhin, diese nicht anzunehmen. Takeaway-Chef Jitse Groen erklärte derweil, sein Angebot biete allen Aktionären hervorragende Chancen. Er argumentierte zudem, dass die Lieferseite des Online-Lebensmittelbestellgeschäfts niemals rentabel werden könnte, während die Konzentration auf die Bestellplattform zu einem besseren Wachstum des operativen Ergebnisses führe.

Just Eat hatte sich im Sommer auf einen Zusammenschluss mit der niederländischen Takeaway geeinigt, im Rahmen eines Aktientauschs. Die Fusion war allerdings auf Widerstand bei Investoren gestoßen, die die Bewertung von Just Eat zu niedrig fanden. Ein Kursrückgang der Aktien von Takeaway reduzierte zudem den Wert des Angebots von ursprünglich 731 Pence pro Aktie auf 609 Pence.

Vergangene Woche änderte Takeaway seine Marschroute und kündigte ein Kaufangebot an, um die konkurrierende Offerte von Prosus von insgesamt 6,3 Milliarden Dollar abzuwehren. Just Eat-Aktien notierten am Montag bei 736 Pence je Aktie – ein Hinweis darauf, dass an der Börse auf ein höheres Angebot spekuliert wird.

Mehr: Wer schon heute das Morgen verstehen will, muss die Sprache der Zukunft sprechen. Dabei hilft einmal pro Woche das digital dictionary unserer digitalen Bildungsplattform ada. In Folge 20: das Geisterrestaurant.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Essenslieferdienst - Prosus senkt Übernahmeschwelle im Kampf um Just Eat

0 Kommentare zu "Essenslieferdienst: Prosus senkt Übernahmeschwelle im Kampf um Just Eat"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.