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Etiketten-Hersteller Constantia Labels steht zum Verkauf

Laut Insidern steht Constantia Labels zum Verkauf. Der französische Finanzinvestor Wendel könnte mit einem Erlös von einer Milliarde Euro rechnen, heißt es. Die ersten Gebote seien Ende Mail fällig.
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Die US-Investmentbank prüft die ersten Interessenbekundungen für den deutschen Kunststoffetiketten-Hersteller. Quelle: AFP
Goldman Sachs

Die US-Investmentbank prüft die ersten Interessenbekundungen für den deutschen Kunststoffetiketten-Hersteller.

(Foto: AFP)

Frankfurt Der deutsche Kunststoffetiketten-Hersteller Constantia Labels steht Insidern zufolge zum Verkauf. Der französische Finanzinvestor Wendel könnte mit dem Unternehmen aus dem thüringischen Heiligenstadt mehr als eine Milliarde Euro erlösen, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Wendel würde den Erlös aus dem Verkauf nutzen, um Zukäufe für den österreichischen Verpackungs-Hersteller Constantia Flexibles zu finanzieren, zu dem Constantia Labels bisher gehört. Die US-Investmentbank Goldman Sachs solle die ersten Interessenbekundungen für den Hersteller von Etiketten für Getränkeflaschen prüfen, die bereits eingegangen seien, sagte einer der Insider. Die ersten Gebote seien Ende Mai fällig.

Constantia Labels setzte im vergangenen Jahr 605 Millionen Euro um und erwirtschaftete damit einen operativen Gewinn (Ebitda) von 101 Millionen Euro. 2017 soll das Ebitda auf 113 Millionen steigen. Die Muttergesellschaft mit insgesamt 10.000 Mitarbeitern war 2014 für 2,3 Milliarden Euro an Wendel und mehrere Co-Investoren verkauft worden.

  • rtr
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